Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

05.08.2022

Große nationale Ausstellung erstmalig im Rhein-Main-Gebiet

Offen geht heißt das Gesamtprojekt, das vom 26. August bis 25. September 2022 in Rüsselsheim stattfindet. Es wird vom Regionalen Diakonischen Werk Groß-Gerau/Rüsselsheim, der Stadt Rüsselsheim und der Evangelischen Martinsgemeinde Rüsselsheim getragen. Unterstützende sind die Regionale Diakonische Werke in Hessen und Nassau gGmbH und das Evangelische Dekanat Groß-Gerau/Rüsselsheim.


Die national bedeutsame Ausstellung Kunst trotz(t) Ausgrenzung, ein Projekt der Diakonie Deutschland, wird erstmalig ins Rhein-Main-Gebiet geholt. Schirmfrau ist Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien (Berlin): Wir sollten keine Möglichkeit auslassen, für unsere gesellschaftliche Vielfalt, für die Bedeutung der Menschenrechte und für die Solidarität mit allen Menschen zu werben.


Lucian Lazar, Leiter der Regionalen Diakonie Groß-Gerau/Rüsselsheim: Mit Ausstellung und Begleitprogramm wird die öffentliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ausgrenzungsphänomenen gefördert. Es entstehen neue Wege im Miteinander statt ständigem und weiterem Gegeneinander.  


Heike Mause, Dekanin Evangelisches Dekanat Groß-Gerau/Rüsselsheim: Sich der Vielfalt zu öffnen, Ausgrenzung zu verhindern, ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch ist einmalig. Für mich ist deutlich, in gelebter Vielfalt werden wir reicher, weil wir voneinander lernen.


Dennis Grieser, Bürgermeister und Kulturdezernent der Stadt Rüsselsheim: Vielfalt ist Alltag. Vielfalt ist Realität. Offen geht! Wir greifen das Motto dankbar auf und heißen die Ausstellung mit offenen Armen willkommen. Gemeinsam mit den Ausstellungs-orten laden wir dazu ein, der Gewalt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit mit der Sprache der Kunst zu begegnen und Ausgrenzungen zu überwinden.
Kunst trotz(t) Ausgrenzung: Thematisiert werden neben Menschen mit Migrationsgeschichte, von Armut oder Wohnungslosigkeit Betroffene, Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose sowie queere Menschen. Gerade die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Verortungen der Künstler:innen laden mit ihren Werken dazu ein, neue Perspektiven auf eine Gesellschaft der Vielfalt zu erlangen und einen eigenen Standpunkt in einer zentralen politischen Debatte zu finden.


Die Ausstellung ist in und vor den Opelvillen, dem Stadt- und Industriemuseum, in der Alten Synagoge, im Rathaus und der Evangelischen Stadtkirche zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.


50 national und international bekannte Künstler:innen zeigen, wie sie sich mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen und Techniken mit "Ausgrenzung" auseinandergesetzt haben. Gerahmt wird die Ausstellung durch ein begleitendes Programm unter dem Stichwort Offen geht: Durch Lesungen, Talks zu den Themen Ausgrenzung, Diversität, Armut und Migration; Gäste sind Künstler:innen, Sozialarbeiter:innen, Expert:innen und Journalist:innen. Gottesdienste finden ebenso statt wie eine BluesNight, eine Musikalische Lesung, ein Tag der Tafel, Rundgänge zu den Museen.


Freundlich Unterstützende und Fördernde sind die Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelischen Bank, die EKHN-Stiftung sowie die Kreissparkasse Groß-Gerau.

 

Weitere Informationen

Link zu Komplettes Programm zu "Offen geht-Kunst trotz(t) Ausgrenzung"

 

 

 

 

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