Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

05.08.2022

Werkstattbesuch des Oberbürgermeisters vor dem Rennen bei Scuderia Mensa

Foto: Oberbürgermeister Udo Bausch, Kathrine Roghan und Birgit Wiese (Wirtschaftsförderung) mit dem Scuderia Mensa-Mitgliedern Viola Mc Kearney, Denis Yakimov, Tom Odak, Celine Geisler (Fotograf: Frank Möllenberg)

Oberbürgermeister Udo Bausch hat die Werkstatt des Hochschul-Rennteams der Scuderia Mensa besucht, bevor es zur Rennsaison nach Ungarn aufgebrochen ist. „Das Rennteam der Scuderia Mensa ist ein Vorzeigeprojekt für die Stadt und Botschafter für den Standort bei den studentischen Rennwettbewerben. Es zeigt auch, wie innovativ in Rüsselsheim an der Antriebstechnologie der Zukunft gearbeitet wird. Die jungen Menschen werden bei ihrem Projekt von der Hochschule RheinMain und der Expertise von Unternehmen unterstützt“, sagte Bausch bei seiner Stippvisite in den Räumen der Hochschule.

Das 20-köpfige Team aus Rüsselsheim nimmt an der Formula Student Germany teil, einem internationalen Konstruktionswettbewerb, bei der die angehenden Ingenieure in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen konstruieren. Die Rennwagen der Teams werden dann bei einem Treffen am Hockenheimring miteinander verglichen, wobei nicht das schnellste Auto gewinnt, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion, Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten. In diesem Jahr starten die Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer mit einem elektrisch betriebenen Rennboliden. „Wenn man einmal das Procedere von der Konstruktion bis zum Einsatz beim Rennen durchlaufen hat, hat man ein viel tieferes Verständnis von dem Bau eines Autos und elektrischen Antrieben“ erklärt Viola McKearney, die die Aufgabe des Team-Kapitäns übernommen hat.

Die Studierenden sind bei ihrer Arbeit auf Sponsoren angewiesen. Bausch hat daher angeboten, bei den Unternehmen für das Studentenprojekt zu werben. Denn immerhin sind Summen im sechsstelligen Bereich notwendig, um erfolgreich am Wettbewerb teilnehmen zu können. Wie bei der Industrie auch war die Beschaffung wichtiger Teile aufgrund von allgemeinen Lieferschwierigkeiten eine Herausforderung für das Team, ebenso hat die Hitze der vergangenen Wochen der sensiblen Elektrik des Rennwagens zu schaffen gemacht. „Die harte Arbeit, die der Ingenieursnachwuchs in das Projekt investiert, lohnt sich trotzdem, denn später sind sie begehrte Fachkräfte mit einem herausragenden Knowhow“, sagt Bausch abschließend.

 

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