Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

13.09.2022

Kultursteuerung gibt Überblick über die Kulturarbeit für 2020 und 2021

Der Magistrat legt der Stadtverordnetenversammlung den Bericht über die Arbeit der Kultursteuerung der Stadt Rüsselsheim am Main für die Jahre 2020 und 2021 vor. „Aufgabe der Stadt ist es, kulturelle Initiativen und Talente zu fördern und gemeinsam mit den Kulturschaffenden Rahmenbedingungen zu gestalten, unter denen das kulturelle Leben gedeihen und sich fortentwickeln kann. Das war besonders in den vergangenen Jahren, die durch die Restriktionen der Pandemie, aber auch durch die finanzielle Lage der Stadt mit längerer vorläufiger Haushaltsführung geprägt waren, eine große Herausforderung. Doch gleichzeitig zeigt der Bericht auf, wie vielfältig, agil und ideenreich die Kulturszene in Rüsselsheim ist“, sagt Bürgermeister und Kulturdezernent Dennis Grieser.

Ein Schwerpunkt der Tätigkeit der Kultursteuerung war 2020 und 2021 die Beratung von Kulturschaffenden während der Corona-Pandemie etwa zu Hygienekonzepten und anderen Vorgaben für Kulturveranstaltungen. Auch half die Kultursteuerung den Gesangsvereinen, Open-Air-Chorproben auf dem Theaterplatz und dem Gelände der Motorworld durchzuführen, da das Singen zeitweise in Innenräumen untersagt war. Die Kultursteuerung organisierte ebenso eine Abfrage und das Antragsverfahren zum Vereinssicherungskonzept der Stadt, das Notlagen durch entgangene Einnahmen, entstandene Mehrausgaben sowie Mitgliederabwanderungen in den Vereinen während der Pandemie abmildern sollte. Insgesamt rund 35.000 Euro wurden in diesem Rahmen an interkulturelle und kulturelle Vereine ausgezahlt.

Neben eigenen städtischen Kulturprojekten wie dem offenen Atelier „freiraum f³“, dem Gestaltungswettbewerb eines Banners zur Umbenennung des Parkhauses an der Festung und der Suche nach einem neuen „Leuchtenden Vorbild“ für die Kunst-Installation im Ratssaal des Rathauses, hat die Stadt zudem wieder Mittel zur freien Projektförderung bereitgestellt. „Damit hat die Stadt im Berichtszeitraum 2020/2021 44 Kulturprojekte gefördert. Rund 105.000 Euro Fördergelder wurden bisher ausgezahlt“, so Bürgermeister Dennis Grieser. Unter den durchgeführten Projekten, die die Stadt gefördert hat, waren zum Beispiel Lyrikprojekte des Kunstvereins Rüsselsheim, Kunstausstellungen des Vereins Malkasten, das Sommerkino im Altwerk, Kulturveranstaltungen der Skatehalle Rüsselsheim oder ein Dokumentarfilm über Inge Besgen. Neben der Förderung von Einzelprojekten unterstützte die Stadt zudem wiederkehrende Formate, die für die Rüsselsheimer Kulturszene eine besondere Bedeutung besitzen, darunter die Rüsselsheimer Filmtage.

Des Weiteren würdigte die Stadt besondere kulturelle Leistungen und unterstützte junge Talente mit Stipendien und Preisen. Im Berichtszeitraum wurde der Verein Königstädter Hofkonzerte mit dem Kulturpreis der Stadt Rüsselsheim ausgezeichnet. Elias Khani-Alemouti sowie Maximilian Scharpenberg erhielten das mit 4.200 Euro dotierte Förderstipendium. Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Kultur wurden Sascha Auth, Lydia Bardonner und Torsten Steinborn die Verdienstplakette der Stadt überreicht.



 

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