Rüsselsheim Rathaus

21.08.2018

Gemeinwesenarbeit im Berliner Viertel wird weiter gefördert

Foto: Förderbescheid für das Q17 (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Die Stadt Rüsselsheim am Main kann die Gemeinwesenarbeit des Bürgertreffs Q17 im Berliner Viertel bis Ende 2019 sichern, weil das Land Hessen jetzt einen entsprechenden Förderantrag der Stadt bewilligt hat. Diese frohe Botschaft konnte Bürgermeister Dennis Grieser den Akteurinnen im Bürgertreff am Berliner Platz überbringen. „Durch Stärkung und Aktivierung der Nachbarschaft wurden schon viele Dinge im Stadtteil zum Positiven bewegt“, sagte Bürgermeister Dennis Grieser und schlug einen Bogen zum Projekt Soziale Stadt im Dicken Busch. „Die ‚Soziale Stadt‘ zeigt, wie nachhaltig Strukturen geschaffen wurden, die nachwirken“. Gleiches könne er bereits im Berliner Viertel erkennen, wo die Gemeinwesenarbeit erst am Anfang stehe. Grieser kündigte zugleich an, dass die Stadt bereits im Gespräch sei, um die weitere Arbeit auch über 2019 hinaus zu sichern und so Planungssicherheit zu geben. Rund 128.000 Euro stellt das Land für das Quartiersmanagement bis Ende 2019 zur Verfügung, zwei weitere Projekte werden mit 5.000 beziehungsweise 4.000 Euro gefördert: ein Kinderprojekt in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund sowie die weitere Gestaltung der Freiflächen an der Danziger Anlage.

Grieser wies darauf hin, dass das Berliner Viertel eine spezielle Bevölkerungsstruktur habe. So gebe es viele ältere Menschen, aber auch viele Kinder. „Hier findet ein ganz besonderer Generationenwechsel statt“, hält er fest. Dieser würde durch die Quartiersarbeit sinnvoll begleitet.

Die Ursprünge des Quartiersmanagements gehen auf Aktivitäten ab 2014 zurück, der Bürgertreff in seiner heutigen Form konnte Anfang 2017 eingeweiht werden. Projektberaterin Judith Elbe erläuterte, dass der Bürgertreff stetig dabei sei, seine Angebote auszuweiten. Groß sei die Nachfrage bei der Elternberatung, die nun mit den Fördermitteln fortgesetzt werden könne. Weitere Aktivitäten würden ein Leseprojekt und die Ausbildung von Elternlotsen sein.

Das Projekt wird auf Initiative der gewobau in Trägerschaft der Neuen Wohnraumhilfe und in Zusammenarbeit mit vielen Akteurinnen und Akteuren durchgeführt. Zu den Beteiligten zählen unter anderem Auszeit e.V., die Goetheschule, die evangelische Kirchengemeinde, der Sozialpsychiatrische Verein und die anliegenden Kitas.


 

Link zu Zurück zur Übersicht