Rüsselsheim Rathaus

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16.02.2018

„Einiges geschafft, viel vor uns“

Foto: Baustadtrat der Stadt Rüsselsheim am Main, Nils Kraft, wie er im Gespräch mit Medienvertretern Bilanz über seine bisherige Arbeit zieht.

Baustadtrat Kraft zieht Bilanz und wagt Ausblick

 

Seit dem 1. Juli 2012 ist Stadtrat Nils Kraft Dezernent der Stadt Rüsselsheim. In dieser Funktion war er bisher zuständig für das Tiefbauamt, die Bauaufsicht, die Lokale Nahverkehrsorganisation sowie dem Fachbereich Gebäudewirtschaft. Nun steht die Wiederwahl an. Aus Sicht des 41-Jährigen Zeit, Bilanz zu ziehen.


Prägend für seine erste Amtszeit waren der Sanierungsbedarf der städtischen Infrastruktur und die Herausforderungen aus der allgemein anziehenden Baukonjunktur: „Hier hat mein Dezernat wirklich gute Arbeit geleistet“, erklärt Kraft. Das Tiefbauamt führt umfangreiche Kanal- und Straßensanierungen durch in einer Höhe von durchschnittlich 3 bis 5 Millionen Euro pro Jahr. Währenddessen hat die Bauaufsicht in den vergangenen Jahren zahlreiche großvolumige Bauvorhaben begleitet. Neben dem Globus Bauschheim oder E-Shelter ist auch das Wohngebiet Blauer See 2 zu nennen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Fachbereich Gebäudewirtschaft. Der Bereich baut Schulen, Kindertagesstätten und hält die Gebäude der Stadtverwaltung in Schuss. Seit 2012 wurden hierfür rund 60 Millionen Euro ausgegeben, um den jahrelangen Sanierungsstau aufzulösen. So gehören mittlerweile die Kita Bensheimer Straße, die Kita Karlsbader Straße oder auch das KIZ in Bauschheim wie selbstverständlich zur Rüsselsheimer Bildungslandschaft: „Das waren alle keine Selbstläufer“, resümiert der Baudezernent. Neben diesen Großprojekten freuten sich Personal und Kinder aber auch über viele kleinere Maßnahmen, wie die neue Küche in der Kita Liebigstraße. „Vieles“, sagt Kraft, „findet allerdings im Verborgenen statt“. So schlägt etwa die Ertüchtigung der Großsporthalle mit rund 7,2 Millionen Euro zu Buche. Diese hatte einzig und allein den Zweck, das Gebäude vor dem Hintergrund der brandschutzrechtlichen Anforderungen weiter nutzen zu dürfen.


Insgesamt müsse aus Sicht von Kraft aber klar sein, dass beim Thema Bauen die Stadt nicht am Ende stehe, sondern maximal Halbzeit angesagt sei. So stimmen den Baudezernenten die aktuellen Entwicklungen bei der Alexander-Humboldt- und der Sophie-Opel-Schule optimistisch. Er wünsche sich in den nächsten Jahren eine positiv-kritische, aber keine polemische Begleitung der Bauprojekte durch Politik und Öffentlichkeit. Kraft appellierte in diesem Zusammenhang, den gesamtstädtischen Konsens beim Thema Bildung zu erhalten.


Den braucht es nach Ansicht von Kraft auch. Die zahlreichen Anforderungen, wie der steigende Bedarf an Betreuungsplätzen und Schulen bei gleichzeitigem Mangel an städtischen Gestaltungsmöglichkeiten sowie engen finanziellen Spielräumen werden seiner Ansicht nach nur schwer in Einklang zu bringen sein. „Die Stadtverordneten, die Verwaltung und die Nutzerinnen und Nutzer müssen an einem Strang ziehen.“ Mit etwas Kompromissbereitschaft und Lösungsorientierung seien die Herausforderungen aber zu bewältigen.


Seit dem 1. Februar 2018 verantwortet Nils Kraft aufgrund seiner technischen Expertise als Architekt zusätzlich den Fachbereich Umwelt und Planung sowie das Amt für Brandschutz. Das Opel-Altwerk hat eine besondere Bedeutung: „Die Entwicklung erfordert unsere volle Konzentration“. Ämterübergreifende Abstimmung, gesamtstädtische Willensbildung und schnelles Handeln seien aus Sicht von Kraft die Erfolgsfaktoren, für die er in den vergangenen Jahren gestanden habe und auch in den nächsten sechs Jahren stehen werde. Am 22. Februar stellt sich Stadtrat Kraft den Stadtverordneten zur Wiederwahl.


 

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