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Presseinformationen

23.10.2018

Karstadt Areal: aktueller Planstand - Architektenwettbewerb vorbereitet

Die Neuplanung und Umgestaltung des ehemaligen Karstadt-Areals geht nun in die nächste Phase. Nach der Beschlussfassung im Aufsichtsrat, das Areal durch die gewobau selbst zu bebauen, hat das Unternehmen nun in Abstimmung mit der Stadtplanung den Auslobungstext für den Architektenwettbewerb fertiggestellt und den beteiligten Gremien vorgelegt. Die Auslobung, mit der 15 renommierte Architektenbüros aus der Region Rhein-Main zur Teilnahme eingeladen wurden, sieht einen einstufigen Realisierungswettbewerb (mit Ideenteil) als Einladungswettbewerb für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Frankfurter Straße 9 – 17 vor.

Für die Ausarbeitung der Auslobung zeichnet das Büro stadt.bau.plan GmbH, Darmstadt als Fachbüro verantwortlich, das auch den städtebaulichen Ideenwettbewerb/Rahmenplan für das Gesamtareal dort vorbereitet hat.

Über den Entwurf, der zur Ausführung kommen soll, wird dann die Fachjury, die auch für den städtebaulichen Rahmenplan beraten und entschieden hat, mit ihren Mitgliedern des Bauauschusses der Stadtverordnetenversammlung, des Aufsichtsrates der gewobau, der Geschäftsführung sowie Facharchitekten als Fach und Sachpreisrichter Ende Januar des nächsten Jahres 2019 entscheiden.

Ziel des Architektenwettbewerbs ist die Erarbeitung einer städtebaulich, funktional, konstruktiv, wirtschaftlich und architektonisch überzeugenden Lösung für die Neubebauung des ehemaligen Karstadt-Areals mit einem Wohn- und Geschäftshaus. Der Charakter des Projektes soll zwecks Adressbildung in erster Linie der eines Wohnhauses sein. Eine Gliederung des Gebäudekomplexes ist wünschenswert. Zielgruppen für dieses Wohnprojekt sind Singles, Senioren und Familien.
Bei dieser größtenteils freifinanzierten Wohnanlage soll aber auch sozialverträglicher und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

Der neue Gebäudekomplex soll sich als Wohnhaus darstellen. Allerdings sollen die Wohnbereiche nur in den Obergeschossen realisiert werden. Angestrebt wird der Bau von 1-, 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen. Insgesamt sollen zirka 80 Wohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 5.250 Quadratmetern entstehen.

In der Erdgeschosszone sind Gewerbenutzungen vorgesehen, für Verwaltung, für Handel/Dienstleistungen und Gastronomie. Bei der Konzeptionierung (Architektur-/ Gestaltungskonzept) ist zu beachten, dass die Nutzungsverteilung im Erdgeschoss für Verwaltung und Handel/Gastronomie gleichermaßen passt und gegebenenfalls anpassbar ist.

Der Architektenwettbewerb soll bis Mitte Januar abgeschlossen sein, so dass man dann direkt nach der Juryentscheidung bereits die Entwurfsplanung und den Ausführungszeitplan in Angriff nehmen kann.

„Wir wollen hier in angemessener Form urbanes, innenstadtnahes, komfortables Wohnen und zugleich einen attraktiven Anziehungspunkt für die weitere Entwicklung der Innenstadt schaffen“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein. "Attraktives Wohnen in der Innenstadt wird ein Schwerpunkt der zukünftigen Entwicklung sein und ist ein wichtiger Baustein für die Belebung der Innenstadt" ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Udo Bausch.

 

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