Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

30.10.2018

Integrationsarbeit auf solide Fundamente stellen

Foto: Oberbürgermeister Udo Bausch empfing die Leiterin des Referats Integration im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Wiebke Schindel, zu einem Austauschgespräch im Rüsselsheimer Rathaus (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Zu einem Austauschgespräch im Rüsselsheimer Rathaus empfing Oberbürgermeister Udo Bausch die Leiterin des Referats Integration im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Wiebke Schindel. An der gemeinsamen Unterredung nahmen weiter der Leiter des Fachbereiches Zentrales, Henning Ameis, sowie das Team vom Interkulturellen Büro – Bettina Rauschmayr (WIR-Koordinatorin), Hiwa Rostami (WIR-Fallmanager für Geflüchtete) und Mostofa Lyazami (Integrationsbeauftragter der Stadt Rüsselsheim am Main) – teil. Bausch lobte die Zusammenarbeit mit der Landesregierung im Bereich Integration als sehr bedeutend für die Entwicklung vor Ort. Er begrüße insbesondere die Unterstützung zur Gestaltung der Teilhabe in hessischen Kommunen und Landkreisen, von der Rüsselsheim sehr profitiere. „Die Vielfalt in Rüsselsheim stelle einen großen Vorteil für die Entwicklung als Wirtschaftsstandort dar“, erklärte der Oberbürgermeister weiter.

Wiebke Schindel skizzierte die Schwerpunkte des Landesprogramms WIR („Wegweisende Integrationsansätze Realisieren“). Im Rahmen dieses Programms erhält die Stadt Rüsselsheim am Main bis 2021 Fördermittel für zwei Personalstellen (WIR-Koordination und WIR-Fallmanager für Geflüchtete). Die Referatsleiterin erläuterte die Neuerungen im Landesprogramm und betonte, dass im offenen Prozess der Ausrichtung der integrationspolitischen Inhalte mittlerweile alle Zuwanderergruppen im Fokus stünden. Als Beispiel nannte Schindel die Weiterentwicklung im Bereich der Sprachförderung.

In der Neufassung der Förderrichtlinien zum Landesprogramm „MitSprache – Deutsch4U“, die im Oktober 2018 in Kraft trat, werden zahlreiche Neuerungen umgesetzt. So richtet sich das Programm nicht mehr ausschließlich an Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive. Ab sofort können alle Zuwanderergruppen von dieser Maßnahme profitieren. Laut Schindel kann der Stundenumfang der Kurse besser auf die Bedarfe der Teilnehmenden zugeschnitten, ein nahtloser Übergang zwischen Kursen gewährleistet und neue Konzepte zur Sprachvermittlung gefördert werden.

Die Referatsleiterin hob abschließend die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Rüsselsheim am Main hervor. Insbesondere mit dem Interkulturellen Büro gebe es einen regen Austausch, von dem beide Parteien sehr profitierten. Außerdem begrüße sie, dass Integration in Rüsselsheim als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen und vom Oberbürgermeister als Chefsache aufgefasst werde.  Tatsächlich zeigt sich die Integrationsarbeit in Rüsselsheim sehr breit gefächert. Neben der Unterstützung und Förderung von Vereinen sowie vielfältigen Projekten, werden in der Ausrichtung der Integrationsarbeit alle Bereiche des täglichen Lebens von zugewanderten Menschen mit berücksichtigt.
Die Stadt Rüsselsheim am Main bemüht sich aktiv darum, in Anlehnung an den Integrationsplan der Landesregierung, eine nachhaltige Willkommens- und Anerkennungskultur zu etablieren und die interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Vereinen zu fördern. Aktuell werden Schritte erarbeitet, um das Integrationskonzept der Stadt Rüsselsheim im Rahmen eines Beteiligungsprozesses neu zu schreiben.

 

Link zu Zurück zur Übersicht