Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

22.01.2019

Stromtrasse Ultranet: Magistrat fordert Sicherheitsabstand von mindestens 400 Metern!

In seiner heutigen Sitzung am 22. Januar hat sich der Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main mit dem aktuellen Stand der Planungen der Bundesnetzagentur für die Trasse der Stromleitung Ultranet befasst. Der Trassenverlauf der Hochspannungsleitung der Firma Amprion, auf den sich die Bundesnetzagentur am gestrigen Montag festgelegt hat, würde auch an Rüsselsheim vorbei führen. Nicht akzeptabel sei dabei, dass nach den bekannten Planungen der vorgeschriebene Sicherheitsabstand der Leitungstrasse zur Wohnbebauung von 400 Metern unterschritten werde, diesen Standpunkt betonten die Mitglieder des Magistrats.

Bereits vergangenen Spätsommer habe der Magistrat der Stadt Rüsselsheim im Schulterschluss mit dem Kreis Groß-Gerau eine gemeinsame Stellungnahme an die Bundesnetzagentur abgegeben und eine die Bevölkerung schützende Leitungsführung gefordert. Diese Forderung bekräftigte der Magistrat noch einmal und wies gleichzeitig daraufhin, dass auch neue Masten, die näher als 400 Metern an Wohngebiete heranreiche, nicht zur Trassenführung für das Hochspannungsnetz genutzt werden dürfen. Gegebenenfalls müssten die Leitung unterirdisch verlegt oder weitere Leitungsmasten entfernt von Wohnsiedlungen errichtet werden.

Für den Magistrat erklärte Baustadtrat Nils Kraft: „Der Magistrat steht an der Seite der Bewohnerinnen und Bewohner und nimmt ihre Sorgen und Befürchtungen sehr ernst. Für uns steht an oberster Stelle, dass Risiken für die Bewohnerschaft weitestgehend vermieden werden. Deswegen bekräftigen wir unsere Forderung an die Bundesnetzagentur, sowie die Firma Amprion, eine akzeptable Planung vorzulegen.“

 

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