Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

06.02.2019

Wohnen in der Zukunft

Foto: Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungswirtschaft und der Wissenschaften tauschten sich gemeinsam über das „Wohnen von morgen“ aus (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Die Wohnungswirtschaft befindet sich im Wandel. Themen wie „Smart Home“, „Smart Building“ und „Smart Living“ sind Ausdruck dieser Entwicklung. Auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadt Rüsselsheim und mit wissenschaftlicher Beteiligung des Transferprojekts IMPACT RheinMain der Hochschule RheinMain, fand jetzt ein Erfahrungsaustausch über die Zukunft des Wohnens mit Unternehmen der Wohnungswirtschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet statt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Martin Schipper, Bereichsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Rüsselsheim am Main, gab Prof. Dr. Thomas Heimer, wissenschaftlicher Leiter von IMPACT RheinMain, einen Impulsvortrag zum aktuellen Stand und Entwicklungsperspektiven für Smart Homes.
Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Ideen und Lösungen für das Leben im „smarten“ Zuhause im Rahmen einer Zukunftswerkstatt. Im ersten Schritt – der Kritikphase – sollten sie Hürden für die Implementierung von Smart Home-Technologien sowie eigene Anforderungen an solche Lösungen identifizieren. Die daran anschließende Utopiephase bot die Gelegenheit, vollkommen losgelöst von solchen Restriktionen, revolutionäre Ideen für das Wohnen von morgen zu entwickeln. Konkret wurde es dann wieder in der abschließenden Realisierungsphase: Hier diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die zuvor gesammelten Ideen umgesetzt werden könnten und welche Schritte dazu notwendig wären.

„Mit dem ‘Dialog – Wohnen von morgen‘ möchten wir am Standort Rüsselsheim Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungswirtschaft sowie Anbieter von Smart Home-Produkten  und -Dienstleistungen zusammenzubringen, um Bedarfe für einen erfolgreichen Start in den Smart Home Markt zu ermitteln“, erklärt Martin Schipper das Ziel der Veranstaltung. Prof. Dr. Thomas Heimer ergänzt: „Unser Ziel ist es, den aktiven Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu fördern. Nur wenn sich die Anbieter von Smart Home Anwendungen, die zukünftigen Nutzer der Anwendungen und die Wohnungswirtschaft über die Bedarfe und Anforderungen an diese abstimmen, kann sich ein Massenmarkt herausbilden. Die Hochschule will mit bedarfsgerechter Forschung den Weg hin zu einem Massenmarkt für Smart Home Anwendungen gemeinsam mit den regionalen Herstellern, Nutzern und der Wohnungswirtschaft gehen.“

Die Veranstaltung war Teil eines von der Stadt Rüsselsheim und Impact RheinMain initiierten Prozesses, der einen Dialog zwischen den Schlüsselakteuren von Smart Living-Anwendungen etablieren will. Nachdem sich bereits die Hersteller von Smart Home-Produkten im vergangenen August und Dezember zu dem Thema austauschen konnten, war dies die dritte Veranstaltung im Rahmen des Dialogs „Wohnen von morgen“. Eine Fortsetzung dieses Formats ist für das zweite Quartal 2019 vorgesehen, dann mit allen Akteuren an einem Tisch.

 

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