Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

09.04.2019

Impulse von Kulturwissenschaftler Wolfgang Schneider zu Kunstprojekt Leuchtende Vorbilder

Foto: Lampe mit dem Bild von Adam Opel an der Galerie aus Licht der Kunstinstallation "Leuchtende Vorbilder"

Noch bis zum 15. April nimmt die Kultursteuerung der Stadt Rüsselsheim am Main Vorschläge für das Kunstprojekt „leuchtende Vorbilder“ entgegen. Dabei können die Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger Menschen vorschlagen, die es aufgrund ihres vorbildhaften Wirkens in Rüsselsheim verdient hätten, posthum einen Platz in der „Galerie aus Licht“ im Ratssaal des Rathauses zu erhalten. Impuls hierfür kann auch das Essay „Agora der Ideale?“ von Kulturwissenschaftler Professor Wolfgang Schneider sein. Darin bündelt Schneider Gedanken zu dem Kunstwerk von Vollrad Kutscher, die auch Teil seiner Moderation bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung zur Suche eines neuen „leuchtenden Vorbilds“ waren.

Für Schneider ist der Ratssaal „die Agora der Polis“, also der zentrale Ort zum Austausch und zur Auseinandersetzung für die gesamte Rüsselsheimer Bevölkerung, die in der Stadt auf das gemeinschaftliche Leben wirkt. Im besten Falle gehe es seiner Ansicht nach aber nicht nur darum mitzuwirken, sondern auf das Leben in der Stadt einzuwirken und Auswirkungen zu zeigen. In Bezug auf das Kunstprojekt macht Schneider deutlich: „In Rüsselsheim geht es nicht um Idole, sondern Ideale.“ Für ihn kann das Projekt „leuchtende Vorbilder“ einen Beitrag „zur kulturellen Identitätsbildung“ leisten. Er hält fest: „Wer kulturell wirkt, das sind oft Einzelne für das Ganze.“ Er schreibt: „Im Mittelpunkt steht die Selbstverständigung der Gesellschaft, die in ihrer Agora Ideale zur Diskussion stellt und Orientierung gewährt.“

Professor Dr. Wolfgang Schneider ist Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und UNESCO-Chair in Cultural Policy for the Arts in Development, machte sein Abitur am Immanuel-Kant-Gymnasium in Rüsselsheim und lebt in Bischofsheim. Sein Essay „Agora der Ideale?“ ist auf dem Internetauftritt der Stadt Rüsselsheim am Main unter www.ruesselsheim.de zu finden.

Wer selbst ein Vorschlag für das Kunstprojekt „leuchtende Vorbilder“ einreichen will, kann sich noch bis zum 15. April 2019 an die städtische Kultursteuerung wenden per E-Mail kultursteuerung@ruesselsheim.de oder auf dem Postweg an die Anschrift: Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main, Dezernat II/Kultursteuerung, Marktplatz 5, 65428 Rüsselsheim am Main.

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Link zu Beitrag "Agora der Ideale?" von Professor Wolfgang Schneider (PDF)

 

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