Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

08.05.2019

Magistrat bewertet Veränderungen beim Mainfest rundum gelungen

Der Magistrat hat sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem Thema Mainfest befasst und eine rundum positive Bilanz gezogen. Die Veränderungen seien überall sichtbar gewesen, es habe viele positive Rückmeldungen gegeben, und man sieht die Stadt mit der Modernisierung des Festes auf einem guten Weg. Daher spricht der Magistrat dem Team um Marktmeister Alexander Fistric ein großes Lob aus.

Schade ist aus Sicht des Magistrats, wie die positiven Veränderungen in Teilen der Berichterstattung und vor allem in den Sozialen Netzwerken zerredet würden. Der Magistrat wendet sich geschlossen gegen die persönliche Diffamierung einzelner Mitarbeiter der Verwaltung, die auf Basis politisch gefasster Beschlüsse ihre Arbeit machen. Dieses Vorgehen sei ausgesprochen bedauerlich. Mit Erstaunen und Betroffenheit nehme man zur Kenntnis, wie ein Schausteller, der mit seiner Bewerbung im Wettbewerb unterlegen ist, öffentlich damit umgehe. Man werde daher auch ein klärendes  Gespräch mit dem Bewerber suchen.

In einem transparenten Verfahren, in dem alle Bewerberinnen und Bewerber für einen Standplatz auf dem Mainfest auf Basis der geltenden neuen Satzung mit den geltenden neuen Bewertungskriterien gleich behandelt wurden, könne wohl kaum von einem Ausschluss eines Bewerbers die Rede sein. Richtig sei vielmehr, dass es einem Wettbewerb mit einem Kriterienkatalog gegeben habe, über den alle Bewerber informiert worden seien. Alle Bewerber mussten sich dem Wettbewerb stellen, am Ende habe es Bewerbungen gegeben, die unterlegen waren.

Die Entscheidung über die Vergabe für den Standplatz eines Kinderkarussells sei anhand der in der Satzung festgelegten Kriterien erfolgt. In die Bewertung sind unter anderem Attraktivität und Familienfreundlichkeit eingegangen, die den Bewerber, der zum Zuge gekommen ist, besonders hervorhebt. Eltern oder andere Begleitpersonen durften beispielsweise umsonst auf dem Karussell mitfahren, es gab einen Kinderwagenabstellplatz und Sitzgelegenheiten direkt vor dem Karussell. Die Inhaber des Fahrgeschäfts verfügten außerdem über einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kleinkinder. Alle Einzelpunkte hätten zur Gesamtbewertung beigetragen und dann zu der Entscheidung geführt. Das Verwaltungsgericht Darmstadt (VG Darmstadt) hat die Entscheidung der Stadt im Ergebnis im Eilverfahren bestätigt und hervorgehoben, dass der Konkurrent das Merkmal der Familienfreundlichkeit und der Attraktivität nach ermessensgerechter Entscheidung besser erfüllte als der unterlegene Schausteller.

Der Magistrat erklärt abschließend, das man Veränderungen gewollt habe. Dazu seien politische Beschlüsse gefasst worden. Der neue Marktmeister habe einen sehr guten Job gemacht, um die politischen Vorgaben umzusetzen.

 

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