Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

17.01.2020

Bundesforschungsministerium unterstützt Rüsselsheim auf dem Weg zur Mobilitätsstadt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs „MobilitätsWerkStadt 2025“ rund 50 kommunale Projekte. Gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung sollen die Kommunen örtlich angepasste Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Nun steht fest, dass Rüsselsheim am Main zu den ausgewählten Städten und Gemeinden gehört, die mit Förderung des BMBF ein innovatives und nachhaltiges Mobilitätskonzept erarbeiten kann. Kooperationspartner der Stadt wird die Hochschule RheinMain sein.

 

Marianne Flörsheimer, Rüsselsheims Dezernentin für Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung, Lärmabwehr und Klimaschutz, ist überzeugt, dass mit dem Projekt der Wandel zur nachhaltigen Mobilität deutlich vorangebracht wird. Im Fokus des Projekts mit dem Titel „Mobilitätsstadt Rüsselsheim“ stehe das Ziel, den notwendigen Wandel zur Mobilitätsstadt aktiv zu gestalten. „Aktuelle Projekte wie ‚Electric City Rüsselsheim‘, ‚Dikovers‘ und ‚Quartier Zukunft‘ sind eine wichtige Grundlage für die notwendige Mobilitätswende in Rüsselsheim. Zugleich benötigen diese Aktivitäten ein übergeordnetes Dach und weitere flankierende Maßnahmen, um die beabsichtigten Veränderungen zu einer nachhaltigen Stadtmobilität realisieren zu können“, sagt Marianne Flörsheimer.  


Der Wettbewerb „MobilitätsWerkStadt 2025“ soll in drei Phasen ablaufen. In der ersten Phase konnten nur Kommunen Anträge stellen und wissenschaftliche Einrichtungen über einen Forschungsauftrag einbinden. Das BMBF hat schließlich Rüsselsheim am Main ausgewählt und wird in dieser ersten Phase, die Januar 2020 beginnt, mit rund 86.000 Euro unterstützt. Damit sollen die Personal- und Sachkosten sowie die Forschungsaufträge für die Dauer von einem Jahr abgedeckt werden.


Als Projektpartner wird die Hochschule Rhein-Main in der ersten Phase die Grundlagenermittlung und die wissenschaftliche Begleitung übernehmen. Professor Volker Blees von der Fachgruppe Mobilitätsmanagement freut sich auf das Projekt: „Rüsselsheim verfügt als traditionelle ‚Autostadt‘ über viel Know-how in Verkehr und Mobilität. Dies im Sinne der Mobilitätswende zu nutzen, ist eine interessante Herausforderung.“ Anschließend kann sich Rüsselsheim für eine zweite Phase mit einer Laufzeit von drei Jahren erneut bewerben. Ziel ist dann, die entwickelten Maßnahmen aus der ersten Phase auch umzusetzen. Eine derartige Verstetigung hätte auch Vorteile über die Grenzen von Rüsselheim hinaus, ist sich Mobilitätsdezernentin Flörsheimer sicher. „In dieser dreijährigen Phase könnte so in Rüsselsheim ein praxiserprobtes Beispiel entstehen, das auch anderen Kommunen den Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem der Zukunft aufweist.“

 

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