Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

18.05.2020

Alexander-von-Humboldt-Schule: Nach den Sommerferien kann Unterricht im Ergänzungsbau starten

Foto: Atrium im Ergänzungsbau (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main, Fotograf: Peter Thomas)

"Der Innenausbau im neuen Ergänzungsbau der Alexander-von-Humboldt-Schule läuft nach Plan. Nach den Sommerferien kann der Unterricht starten", teilt Stadtrat Nils Kraft mit. Im ersten Obergeschoss sind die Decken bereits geschlossen, und die Klassenräume sind gestrichen. Sukzessive wird dies auch im 2. Obergeschoss und im Erdgeschoss vollzogen. Parallel dazu fliesen die Handwerker in den Toilettenräumen. Im Mai werden noch die Bodenbeläge verlegt. Im Juni wird dann die Klinkerfassade angebracht, die Fenster samt Sonnenschutz sind bereits eingebaut.

Mit dem neuen Ergänzungsbau ist ein großer Meilenstein für eines der wichtigsten aktuellen Rüsselsheimer Schulbauprojekte erreicht. Neben Unterrichtsräumen finden dort eine gemeinsame Mensa sowie Verwaltungs- und Lehrkräfteräume Platz.

Das Atrium im Zentrum des Ergänzungsneubaus verbindet die beiden Obergeschosse kommunikativ miteinander. Zum einen entsteht eine geschossübergreifende Sichtbeziehung und zum anderen wird das Tageslicht aus der Mitte in die Tiefe des Gebäudes transportiert. In den beiden oberen Etagen sind je drei Klassenräume einer Jahrgangsstufe jeweils um einen zentralen multifunktionalen Bereich angeordnet. Zusätzlich gibt es weitere pädagogische Flächen, wie Kurs- und Differenzierungsräume. Ein Fahrstuhl sorgt dafür, dass alle Klassenräume barrierefrei erreichbar sind.

Sobald der Ergänzungsbau über die Zielgerade geht, schließt sich im Sommer nahtlos die Sanierung des Bestandsgebäudes an. "Dort ist dringend eine brandschutztechnische und energetische Sanierung erforderlich“, erläutert Kraft. Während der lärm- und staubintensiven Arbeiten ist es allerdings nicht möglich, in dem Gebäude parallel zu unterrichten. Deswegen wird die Stadt einen Pavillon aufstellen, der zusätzlich zum Ergänzungsbau Raum für störungsfreien Unterricht bietet. Der Pavillon wird östlich neben dem Bestandsgebäude aufgestellt und werden für etwa zwei Jahre als Interimslösung benötigt. Im Winter 2021 / Frühjahr 2022 sollen sämtliche Maßnahmen abgeschlossen sein. Dann kann die Schule sukzessive den gestiegenen Anmeldezahlen und Prognosen besser gerecht werden und bis zu sieben Klassen pro Jahrgang aufnehmen.  

Nach Abschluss aller Bauarbeiten stehen 42 Klassenräume und pro Jahrgang ein Differenzierungsraum, Kursraum, multifunktionale Flächen und ein Lehrerstützpunkt zur Verfügung. Hinzu kommen unter anderem die neue Mensa und die Bibliothek. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 34,6 Millionen Euro.

 

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