Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

27.09.2021

Stadt Rüsselsheim will 4,1 Millionen Euro für die Digitalisierung an Schulen abrufen

4,1 Millionen Euro für die Digitalisierung an Rüsselsheimer Schulen stehen der Stadt aus dem Förderprogramm „DigitalPakt Schule“ zur Verfügung, die die Stadt nun mit der Festlegung auf konkrete Maßnahmen abrufen will. Dies schlägt der Magistrat den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vor. Bürgermeister Dennis Grieser führt dazu aus: „Die Fördermittel des DigtalPakts Schule werden wir abrufen und damit teils erbrachte Leistungen abrechnen, aber auch weitere Maßnahmen finanzieren. Die Stadt wird die Fördermittel voll ausschöpfen und einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung der Schulen gehen.“ Er macht außerdem deutlich, dass damit jedoch noch nicht die hoch gesteckten Ziele der Stadt Rüsselsheim erreicht sind. Denn der Medienentwicklungsplan, den die Stadtverordneten vor einem Jahr beschlossen haben, sieht vor, flächendeckend gute Standards für die digitale Infrastruktur an den Schulen umzusetzen.

Die bewilligten Mittel aus dem Förderprogramm „DigitalPaktSchule“, die sich aus einem Zuschuss des Bunds und einem Kofinanzierungsdarlehen des Landes Hessen zusammensetzen, sollen zum einen für noch fehlende Glasfaser-Hausanschlüsse an sieben Schulen sowie für die Beschaffung digitaler Hardware wie Endgeräte und digitale Tafeln eingesetzt werden. Zum anderen sollen damit die Bauarbeiten an der digitalen Infrastruktur an drei Schulen finanziert werden. Denn für die Nutzung einer hohen Bandbreite wird neben einem High-Speed-Internet-Anschluss auch eine entsprechende Verkabelung innerhalb der Schulgebäude benötigt.

Im Rahmen des Programms DigitalPaktSchule sind Maßnahmen förderfähig, die im Mai 2019 begonnen wurden und bis August 2025 abgeschlossen sein müssen. Daher wird die Förderung für die Bauprojekte der Sophie-Opel-Schule, Immanuel-Kant-Schule und der neuen Grundschule im Gebäude der alten Parkschule beantragt, die in diesem Zeitraum umgesetzt werden. „Als Stadt werden wir alle Schulen in unserer Trägerschaft digital aufrüsten. Aus ökonomischer Sicht macht es jedoch Sinn, größere digitale Infrastrukturmaßnahmen in Verbindung mit anderen Bauprojekten wie Sanierungen oder Neubauten anzugehen. Klar ist bereits jetzt, dass wir erheblich höhere Kosten haben werden, um diese Ziele zu erreichen. Hier sind der Bund und das Land Hessen in der Pflicht, weitere Förderprogramme aufzulegen, um die Kommunen zu unterstützen“, sagt Bürgermeister Grieser.

 

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