Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

05.05.2022

Bausch begrüßt Crowdfunding für Weinfest

„Ich begrüße es, dass die Wine-Crew eine Crowdfunding-Kampagne für das diesjährige Weinfest gestartet hat, und ich rufe alle dazu auf, sich zu beteiligen. Dabei helfen neben größeren Geldbeträgen von Unternehmen auch viele kleine Beträge von Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch. Die Stadt habe im Haushaltsplan 2022 zwar einen maximalen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro vorgesehen, könne diesen aber erst nach einer Haushaltsgenehmigung durch das Regierungspräsidium (RP) und den entsprechenden Nachweisen auszahlen.

Eine Delegation des Rüsselsheimer Magistrats und der Fraktionen habe am 25. April mit Vertreterinnen und Vertretern des RP in einem Gespräch die aktuelle Haushaltssituation diskutiert. Die Aufsichtsbehörde habe im Gespräch und im Nachgang zusätzlich schriftlich Folgendes festgehalten: „Demnach kann die Stadt Rüsselsheim nur solche finanziellen Leistungen erbringen, zu denen sie rechtlich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar sind. Freiwillige Auszahlungen sind daher nicht möglich.“

Wie der Oberbürgermeister deutlich macht, bedauere die Stadt zutiefst, dass davon die Wine-Crew als Veranstalter des Weinfests betroffen sei. Die Stadt könne die Auszahlung ihres Zuschusses erst nach Haushaltsgenehmigung in Aussicht stellen. Dass der Wine-Crew das Risiko, mit einem Betrag von 10.000 Euro in Vorleistung zu gehen, zu hoch sei, wäre nachvollziehbar. Daher sei die Stadt nun weiter im Gespräch mit der Wein-Crew, um Wege zu finden, das Fest doch durchführen zu können. So würde eine Verlagerung auf den Markt- oder Bahnhofsplatz deutlich zur Kostensenkung beitragen und das finanzielle Risiko senken. Auch für alle weiteren Fragen stehe die Stadt mit Rat und Tat zur Verfügung. „Ich begrüße das große Engagement der Wine-Crew-Mitglieder außerordentlich. Es wäre sehr erfreulich, wenn das beliebte Weinfest mit breiter Unterstützung nicht nur durch die Stadt, sondern auch durch die Bürgerschaft stattfinden könnte“, sagt Bausch abschließend.

 

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