Mit seinem vielseitigen Werk – von Porträts über Linolschnitte bis zu großformatigen Wandbildern – setzte er bedeutende künstlerische Akzente in der Nachkriegszeit.
Geboren 1927 in Kamen, lebte und arbeitete Ritzert überwiegend in Rüsselsheim. Bereits als Jugendlicher entdeckte er seine künstlerische Begabung, erste Arbeiten stammen aus den frühen 1940er Jahren. Nach dem Krieg hielt er sich mit Porträts und Landschaftsgemälden über Wasser, viele davon gelangten über amerikanische Soldaten in die USA.
In den 1950er Jahren setzte er seine Ausbildung fort, unter anderem bei Frans Masereel in Saarbrücken. Später wurde er erster Meisterschüler von Georg Meistermann an der Städelschule Frankfurt. Auszeichnungen wie der Cornelius-Förderpreis (1960) und ein Stipendium der Villa Massimo (1962) unterstrichen seinen Rang als Künstler.
Mit seiner expressiven Formensprache und seinem Engagement für die lokale Kunstszene, etwa durch die Gründung des „Malkasten“, blieb Ritzert bis zu seinem Tod 1987 eng mit Rüsselsheim verbunden.





