Dill’Elba wurde 1923 in Centuripe auf Sizillien geboren, wo er zunächst als Schuhmacher tätig war und eine Familie gründete. Mit 38 Jahren verließ er 1961 seine Heimat, drei Kinder und seine Ehefrau um wie viele andere als Gastarbeiter Geld zur Ernährung seiner Familie verdienen zu können. Er war als Fließbandarbeiter bei Opel in Rüsselsheim tätig, bevor er 1971 anfing seine Gedanken und Beobachtungen aus dem Arbeitsalltag zu notieren. Aus den Notizen formulierte er abends Gedichte und Geschichten. Inhaltlich setze er sich mit seiner Lebensrealität als Gastarbeiter zwischen Heimatverlust, harter Fabrikarbeit und Hoffnung auseinander.
Seit literarisches Werk prägt über zwei Jahrzehnte die Erinnerungskultur zur italienischen Emigration nach Deutschland. Mit seinem literarischen Schaffen gab er den „Unsichtbaren“ der Wirtschaftswunderjahre eine Stimme. Bis zu seinem Tod im Jahre 1993 im Alter von 70 Jahren lebte er seiner Heimat Sizilien.





