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Kulturpreisträger

Sigrid Roes und Sonderpreis an Schülerinnen und Schüler der Immanuel-Kant-Schule (2000)

Sigrid Roes wurde im Jahr 2000 mit dem Kulturpreis der Stadt Rüsselsheim ausgezeichnet. Außerdem vergab die Stadt Rüsselsheim erstmals einen Sonderpreis, ausgezeichnet wurde eine Projektgruppe der Immanuel-Kant-Schule.

Sigrid Roes

Die Künstlerin Sigrid Roes wurde als engagierte Vertreterin der Rüsselsheimer Szene der Kunst- und Kulturschaffenden mit dem Preis geehrt. Sie initiierte beispielsweise den Künstlerhandwerkermarkt, der seit 1976 zweimal jährlich in Rüsselsheim stattfindet. Sie war zeitweise Vorsitzende der „Werkkunstgruppe im Malkasten“ (heute Künstlervereinigung Malkasten Rüsselsheim e.V.) und war ebenso im Verein Kunstraum Opelvillen aktiv.

In diesem Kontext ist die gebürtige Raunheimerin Roes aber auch für Aktionen wie den sogenannten „Bildersturm“ auf die Opelvillen bekannt, den sie 1996 gemeinsam mit dem Verein Kunstraum Opelvillen organisierte. Roes bedient sich bei ihrem künstlerischen Schaffen vor allem dem Medium der Collage, welche sie aus verschiedensten Alltagsgegenständen gestaltet.

Zum ersten Mal vergab die Stadt Rüsselsheim außerdem einen mit 2000 Mark dotierten Sonderpreis. Ausgezeichnet wurde eine Projektgruppe der Immanuel-Kant-Schule. Die Schüler hatten im katholischen Religionsunterricht die Geschichte der Zwangsarbeiter im Rüsselsheimer Opel Werk dokumentiert.

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