Ergänzt wird die neue Grünstruktur durch fünf sogenannte Klimabäume, die gezielt zur Förderung der Artenvielfalt und zur Anpassung an zukünftige klimatische Bedingungen ausgewählt wurden.
Die Maßnahme verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig: Neben der ökologischen Aufwertung des Standorts trägt die Blütenhecke zur Verbesserung des Mikroklimas bei und schafft neuen Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Kleintiere.
Durch ihre naturnahe Gestaltung fügt sich die freiwachsende Hecke harmonisch in das Umfeld ein und stellt zugleich eine nachhaltige Alternative zu künstlichen Abgrenzungen dar.
Besonderes Augenmerk lag bei der Planung auf der Auswahl klimaresilienter Baumarten. Die fünf gepflanzten Klimabäume sind speziell an zunehmend trockene und warme Bedingungen angepasst und sollen langfristig für Schatten, Kühlung und eine höhere ökologische Stabilität sorgen.
Hier noch ein paar Details zu den Baumarten.
Malus triloba – Dreilappiger Apfel
Acer monspessulanum – Französischer Ahorn / Montpellier-Ahorn
Neben funktionalen Aspekten spielte bei der Planung und Umsetzung auch die ästhetische Wirkung eine wichtige Rolle: Die Blütenhecke wird im Jahresverlauf unterschiedliche Blühphasen bieten und so das Landschaftsbild sichtbar bereichern und Nahrung für Insekten bieten.
Die Umsetzung der Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Engagements für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Durch den Ersatz der Holzbarriere durch lebendiges Grün wird nicht nur die ökologische Qualität erhöht, sondern auch ein langfristiger Beitrag zur Förderung der Biodiversität geleistet.
- Die Herstellungskosten für die Bepflanzung belaufen sich auf 8.000 €.
- Ausführung: Umsetzung Januar / Februar 2026







