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Pressemitteilung

Megatrends und Mittelstand im Fokus der Rüsselsheimer Wirtschaftsrunde

Wie sich globale Megatrends auf den Mittelstand auswirken und welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben, stand im Mittelpunkt der siebten „Rüsselsheimer Wirtschaftsrunde“, die am 11. März Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung zusammenbrachte.

Teilnehmende sind im Gespräch

Oberbürgermeister Patrick Burghardt betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt: „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich derzeit in hoher Geschwindigkeit. Megatrends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder der demografische Wandel stellen Unternehmen vor große Herausforderungen – eröffnen aber zugleich neue Chancen. Für uns als Stadt ist es wichtig, diese Entwicklungen frühzeitig im Blick zu haben und gemeinsam mit den Unternehmen Strategien für die Zukunft zu entwickeln.“

Sascha Gutzeit, Geschäftsführer der RKW Hessen GmbH, beleuchtete in seinem Vortrag „Ein Blick voraus auf Megatrends für den Mittelstand und unternehmerische Zukunft in Hessen“ zentrale Entwicklungen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie Technologische Konvergenz, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Hinzu kamen Themen wie der demografische Wandel und Veränderungen der Arbeitswelt sowie Globalisierung, geopolitische Risiken und ihre Auswirkungen auf Lieferketten und Märkte. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich mittelständische Unternehmen strategisch aufstellen können, um von diesen Entwicklungen zu profitieren und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wie Unternehmen auf aktuelle Herausforderungen reagieren, präsentierte anschließend Werner Nickel, Geschäftsführer des Rüsselsheimer Mittelständlers Rudolf Fritz GmbH. Unter dem Titel „Innovation in Technik: Tradition und Innovation? Best Practice aus Rüsselsheim“ zeigte er, wie das 1919 gegründete Unternehmen Tradition mit technologischer Weiterentwicklung verbindet und innovativ im praktischen Engineering und in technischen Lösungen ist. 

Die Rudolf Fritz GmbH mit Stammsitz in Rüsselsheim ist bundesweit im Elektro- und Anlagenbau tätig und beschäftigt rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen ist heute Teil der europäischen Elevion-Gruppe und bietet ein breites Leistungsspektrum – von Elektro- und Datentechnik über Automatisierungs- und Antriebstechnik bis hin zu Energie- und Gebäudetechnik. Gleichzeitig engagiert sich das Unternehmen stark in der Ausbildung, in Bildungsprojekten für Nachwuchskräfte und engagiert sich in Sachen Nachhaltigkeit. „Das Beispiel der Rudolf Fritz GmbH zeigt eindrucksvoll, wie innovationsfähig unsere Unternehmen hier am Standort sind. Tradition und Zukunftsorientierung gehen in Rüsselsheim Hand in Hand. Das stimmt mich sehr positiv für die weitere Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts“, betonte Oberbürgermeister Patrick Burghardt.

Claudia C. Gotz, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung erläuterte: „Innovationen beginnen oft im Kleinen: im Betrieb, im Team, in der Region. Unser Mittelstand zeigt jeden Tag, wie Zukunft durch Pragmatismus, Unternehmergeist und Nähe zum Markt gestaltet wird. Diese Stärke sichtbar zu machen und zu unterstützen ist eine zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderung.“

Mit der Rüsselsheimer Wirtschaftsrunde stärkt die Stadt den Austausch zwischen regionalen Unternehmen, Institutionen und Expertinnen und Experten. Ziel ist es, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und gemeinsam Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Rüsselsheim am Main zu entwickeln.

 

 

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