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Pressemitteilung

Kriminalstatistik 2025: Deutlicher Rückgang der Straftaten in Rüsselsheim am Main

Die aktuelle Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Südhessen zeigt eine erfreuliche Entwicklung für die Stadt Rüsselsheim am Main: Die Zahl der Straftaten ist im Jahr 2025 deutlich gesunken.

Stadtpolizei, Kelle, Halt

Mit insgesamt 3.326 registrierten Fällen wurde der niedrigste Stand der vergangenen vier Jahre erreicht. Im Jahr 2024 waren es insgesamt 3.713 Fälle. 

In zentralen Deliktbereichen ist eine positive Entwicklung sichtbar. So sind die Fälle von Straßenkriminalität von 645 auf 595 Fälle zurückgegangen. Auch die Zahl der Körperverletzungsdelikte ist deutlich gesunken – von 507 Fällen im Jahr 2024 auf 382 im Jahr 2025. Einen erheblichen Rückgang verzeichnen zudem die Rauschgiftdelikte, die sich von 130 auf 65 Fälle halbiert haben.

„Die Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein Kernanliegen der Stadt, an dem wir in Zusammenarbeit mit der Landespolizei konsequent arbeiten. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass unsere Maßnahmen für mehr Sicherheit in Rüsselsheim wirken. Sie bedeuten aber nicht, dass wir uns auf einem Ist-Zustand ausruhen werden“, bewertet Oberbürgermeister Patrick Burghardt die aktuelle Statistik. 

Seit Jahren setzt die Stadt auf verschiedene Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem eine verstärkte Präsenz und häufigere gemeinsame Kontrollen von Stadt- und Landespolizei im Stadtgebiet. Je nach Schwerpunkt der Kontrollen werden diese durch weitere Partner, wie kürzlich das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) oder Kräfte des Zolls ergänzt. 

Solche regelmäßigen Kontrollen mit integrativem Ansatz sind ein zentraler Baustein des Aktionsplans „Sichere Innenstadt“, mit dem Stadt und Land gezielt auf Herausforderungen im öffentlichen Raum reagieren. Auch der Einsatz moderner Technik trägt zur Verbesserung der Sicherheitslage bei. Bereits durch Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen, ist beispielsweise die Installation einer Videoschutzanlage im Bereich des Bahnhofs. Diese befindet sich derzeit in öffentlicher Ausschreibung. Zusätzlich plant die Stadt den Einsatz von Bodycams, um konflikthafte Situationen zu beruhigen und Einsatzkräfte zu schützen. Ergänzend dazu beteiligt sich die Stadt am Präventionsprojekt „KOMPASS“ des Hessischen Innenministeriums und wurde vor zwei Jahren im Rahmen der Erweiterung der Initiative „KOMPASSBahnhof“ zur Modulkommune ernannt. KOMPASS sieht eine enge Verzahnung von Stadt, Polizei und Bürgerschaft vor. 

„Sicherheit entsteht durch sichtbare Präsenz, konsequentes Handeln und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die rückläufigen Zahlen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber wir wollen diese positive Entwicklung nachhaltig sichern und das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger langfristig stärken. Deshalb werden wir die bestehenden Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln und an aktuelle Entwicklungen anpassen“, so Burghardt abschließend. 

 

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