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Pressemitteilung

Jubiläumsprogramm zu 50 Jahre Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

Im Jahr 2026 feiert das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim sein 50-jähriges Bestehen.

In den Räumlichkeiten der Sonderausstellung sitzen das Museums-Team, Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Museumsleiter Nicolas Lange mit Journalistinnen und Journalisten an einem Tisch. Im Hintergrund die Regale des Schau-Depots.
Im Rahmen eines Pressegespräches haben Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Museumsleiter Nicolas Lange und sein Team das Programm zum 50-jährigen Jubiläum des Stadt- und Industriemuseums Rüsselsheim vorgestellt.

Zum Jubiläum realisiert das Museum ein besonderes Ausstellungsprojekt, das weit über die eigenen Mauern hinausgeht: Zwei miteinander verknüpfte Sonderausstellungen laden dazu ein, Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam mit der Stadtgesellschaft neu zu entdecken.  

„Das Museum ist, gemeinsam mit dem Archiv, das Gedächtnis unserer Stadt. Es lebt für und von den Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimern. Ich freue mich daher sehr, dass das Team im Jubiläumsjahr mit viel Herzblut ein besonderes Programm auf die Beine gestellt hat, welches die Begegnungen mit den Menschen vor Ort in den Fokus rückt“, erklärte Oberbürgermeister und Kulturdezernent Patrick Burghardt bei der offiziellen Vorstellung des Programms. 

Eine Sonderausstellung wird als Pop-Up-Ausstellung an drei Standorten im Stadtgebiet Station machen: Vom 29. April bis 10. Mai am Berliner Platz, vom 10. bis 21. Juni am Landungsplatz und vom 12. bis 23. August am Böllenseeplatz. In einem eigens errichteten Pavillon ist das Museum dann für jeweils zwölf Tage im öffentlichen Raum präsent. „Ausgangspunkt für die Ausstellung sind die Lebensrealitäten heutiger Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer. Im Jahr 2025 haben wir deshalb in vier partizipativen Projekten, den Austausch mit der Stadtgesellschaft gesucht. Wir möchten den Menschen zeigen, dass alle, die in Rüsselsheim am Main leben und wirken, die Stadt mitprägen“, erläuterte Nicolas Lange, Leiter des Museums, das Konzept der Sonderausstellung. 

Gemeinsam Geschichte(n) schreiben

Neben der Ausstellung soll der Pop-Up-Pavillon auch bewusst als Ort der Begegnung und des Austausches genutzt werden. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm begleitet daher die Ausstellung an allen drei Standorten. Los geht es Freitag (1. Mai) mit einer „Geschichtswerkstatt“ am Berliner Platz. Von 10:00 bis 15:00 Uhr sammelt das Museumsteam Geschichten, Anekdoten und Erzählungen, welche die Menschen mit dem Viertel verbinden. Am Samstag (2. Mai) machen dann die Kunst-Koffer Wiesbaden am Pop-Up-Pavillon halt. Zwischen 15:00 und 17:00 Uhr können Kinder mit verschiedenen Materialien malen, bauen oder gestalten. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. 

„Unbekannte Schätze“ ab dem 29. April im Museum

Eng verbunden mit der Ausstellung im Stadtraum ist die zweite Sonderausstellung in der Festung. Unter dem Titel „Unbekannte Schätze aus der Museumssammlung“ können Interessierte vom 29. April bis zum 23. August rund 200 Objekte bestaunen. Viele der Exponate werden erstmals öffentlich in einem über 20 Meter langen Regal präsentiert. So entsteht ein eindrucksvolles Panorama der Stadt- und Alltagsgeschichte. Die Ausstellung in der Festung bildet das Gegenstück zur Pop-Up-Tour: Während im Stadtraum mit grafischen Darstellungen und QR-Codes gearbeitet wird, können Besucherinnen und Besucher die Exponate im Museum im Original erleben. 

Weitere Informationen zu den beiden Sonderausstellungen oder dem Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr finden Interessierte unter www.museum-ruesselsheim.de/museum-und-sammlung/sonderausstellung.html (Öffnet in einem neuen Tab). Das Stadt- und Industriemuseum ist Dienstag bis Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Jeden ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei. 

Modell des Pop-Up-Pavillons aus gelber Pappe steht auf einem schwarzen Tisch. Blaue und pinke Felder mit Fotos und Schrift sind als Aufdruck zu sehen. Im Hintergrund verschwommen die Regale der Sonderausstellung.
Modell des geplanten Pop-Up-Pavillons, der durch die Stadtteile ziehen wird.
Blick auf die Regale der Sonderausstellung mit verschiedenen Exponaten. Daneben ein Fahrrad auf einer Halterung, darüber ein rotes Schrift-Banner mit griechischem Schriftzug.
"Schau-Depot" in der Sonderausstellung
Nahaufnahme von Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Museumsleiter Nicolas Lange, der gestikuliert. Beide sitzen an einem Tisch. Im Hintergrund die Regale des "Schau-Depots" in der Sonderausstellung des Museums.
Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Museumsleiter Nicolas Lange
Regale mit verschiedenen Exponaten in den Räumlichkeiten der Sonderausstellung im Stadt- und Instudriemuseum.
"Schau-Depot" in der Sonderausstellung

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