Oberbürgermeister Patrick Burghardt betont „Wir freuen uns, dass Rüsselsheim erneut den Titel Fairtrade-Stadt trägt. Auch von kommunaler Ebene wollen wir die Prinzipien des fairen Handels fördern, darunter die Sicherheit für Kleinbauern im globalen Süden durch garantierte Mindestpreise, die Gleichberechtigung und das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit. Als Stadt zeigen wir gemeinsam Haltung und fördern faire Handelsbeziehungen.“
Die Zertifizierung als Fairtrade Town erfolgt für zwei Jahre. In diesem Zeitraum engagiert sich die Stadt mit verschiedenen Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Bedeutung des fairen Handels hinzuweisen. Mit einer Kleidertauschparty, die am 25. April im Rollwerk stattgefunden hat, konnte sie bereits erfolgreich auf die Arbeitsbedingungen und Handelswege von Kleidung aufmerksam machen. Zudem wird sich die Stadt auch in diesem Jahr wieder an der fairen Woche beteiligen, die vom 11. bis zum 25. September 2026 stattfindet.
Die Kampagne „Fairtrade-Town“ gibt es inzwischen in 36 Ländern mit über 2.000 Fairtrade-Towns, darunter London, Rom, Brüssel und San Francisco. In Deutschland tragen 937 Kommunen den Titel Fairtrade-Stadt. Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzen sich und stärken dadurch den fairen Handel auf kommunaler Ebene.
Weitere Informationen zu den beteiligten Gastronomiebetrieben, Einzelhändlern, Schulen und Vereinen, sowie zur Stadt Rüsselsheim am Main als „Fairtrade-Stadt“ gibt es unter https://www.main-ruesselsheim.de/wohnen-und-leben/ruesselsheim-wird-fairtrade-town/ (Öffnet in einem neuen Tab).
Interessierte, die sich im Rahmen des Projektes Fairtrade-Stadt Rüsselsheim engagieren möchten, können sich per Mail an klimaschutzruesselsheimde bei dem Klimaschutzmanagement der Stadt melden




