Insgesamt wurden 3.600 Euro an Fördermitteln bewilligt, die aus dem Landesprogramm „WIR fördern Gesundheit“ stammen. Finanziert wird das Programm durch das GKV-Bündnis für Gesundheit sowie das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales.
Das Projekt ist in den vergangenen Wochen weitergewachsen: Drei neue Ehrenamtliche haben erfolgreich ihre Qualifizierung abgeschlossen und verstärken das bestehende Team. Damit engagieren sich aktuell 15 Gesundheitslotsinnen und Gesundheitslotsen in Rüsselsheim.
Sie unterstützen Menschen mit Migrationsgeschichte beim Zugang zum deutschen Gesundheitssystem. Unter anderem helfen die Lotsinnen und Lotsen bei der Orientierung im Gesundheitswesen, begleiten bei Bedarf zu Terminen, erläutern Abläufe und tragen dazu bei, sprachliche sowie kulturelle Barrieren abzubauen.
„Gesundheitslotsinnen und Gesundheitslotsen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu einer gerechten Gesundheitsversorgung in unserer Stadt. Ihr Engagement zeigt, wie bürgerschaftlicher Einsatz Teilhabe und Chancengleichheit konkret und lebensnah fördern kann“, betont Oberbürgermeister Patrick Burghardt.
Das Netzwerk wurde 2018 zunächst als Pflegelotsen-Projekt gegründet, um Menschen mit Migrationsgeschichte den Zugang zum deutschen Pflegesystem zu erleichtern. Seit 2023 umfasst das Projekt im Rahmen des Landesprogramms „WIR fördern Gesundheit“ sämtliche Bereiche der Gesundheitsversorgung.
Interessierte, die mehr erfahren oder sich an zukünftigen Qualifizierungen beteiligen möchten, können sich an das Interkulturelle Büro wenden: wir.koordinationruesselsheimde.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der städtischen Website: www.ruesselsheim.de (Öffnet in einem neuen Tab).



