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Pressemitteilung

Ausbau barrierefreier Bushaltestellen schreitet voran

Im Jahr 2026 baut die Stadt sieben Bushaltestellen barrierefrei aus. Damit sind in Kürze 37 der bisherigen 178 Haltestellen auch auf Menschen mit Beeinträchtigungen ausgerichtet.

Stadtrat und Abteilungsleiter sehen sich auf der Baustelle für die Haltestelle an der Alexander-von-Humboldt-Schule einen Bauplan an.
Stadtrat und Abteilungsleiter stehen auf der Baustelle für die Haltestellen Memelstraße

Außerdem entstehen ab dem 24. August an der Max-von-Laue zwei neue Haltestellen, die entsprechend neu gebaut werden. 

Am Beispiel der Haltestellen „Alexander-von-Humboldt-Schule“ und „Memelstraße“ erläutert Stadtrat Simon Valerius, worauf es dabei ankommt: „Für Menschen mit Rollatoren, im Rollstuhl oder mit Kinderwagen wird das Niveau des Gehsteigs so angehoben, dass sie möglichst eben in den Bus gelangen können. Zudem gibt es für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen taktile Elemente im Haltestellenbereich, die sie mit ihrem Stock ertasten können, um den Weg zur und von der Haltestelle zu finden.“ An der „Memelstraße“ wurde vor allem der Wartebereich der nördlichen Haltestelle wesentlich vergrößert, um insbesondere zum Unterrichtsende an der Werner-Heisenberg- und Gustav-Heinemann-Schule den wartenden Schülerinnen und Schülern eine ausreichend sichere Fläche zur Verfügung stellen zu können. Die Fahrbahn ist nun im Bereich der Haltstelle genau so breit, wie im weiteren Verlauf der Haßlocher Straße, was verhindern soll, dass Kraftfahrzeuge den haltenden Bus passieren. Auch dies dient der Verkehrssicherheit, da immer wieder Fahrgäste direkt am Bus die Straße queren. Generell ist der barrierefreie Ausbau eine gesetzliche Vorgabe und wird in hohem Maße durch das Land gefördert.

Im Zuge dieser Bauarbeiten erhalten in Rüsselsheim Wartehäuschen mittlerweile an den Standorten, wo es sinnvoll ist, eine Dachbegrünung. „Dies ist eine Maßnahme zur Klimaanpassung. Die Dächer bieten Insekten Lebensraum und leisten einen Beitrag dazu, das Stadtklima zu verbessern und steigende Temperaturen abzumildern“, erläutert Valerius. Alle neuen Wartehäuschen haben eine solche Begrünung. Die Bepflanzung besteht aus einer insektenfreundlichen Kombination von Sedum, Kräutern und Gräsern. 

Auch kommt dieses Jahr erstmalig ein sogenanntes DFI (Dynamische Fahrgastinformationen) als Bestandteil der Haltestellenmasten zum Einsatz. Dies sind solargespeiste Displays, die die Ankunftszeiten der nächsten Busse anzeigen.  

Die Arbeiten an den Haltestellen „Memelstraße“ wurden in der vergangenen Woche so weit abgeschlossen, dass der Verkehr wieder über die Haßlocher Straße fließen kann. An der Alexander-von-Humboldt-Schule werden die Arbeiten noch fortgesetzt. Bereits in Betrieb sind die beiden Bushaltestellen „Schillerstraße“, die Haltestelle „Forsthausstraße“ an der Bensheimer Straße in Königstädten sowie die Haltestelle „Thüringer Straße“. Für die Hauptarbeiten in der Nähe von Schulen hat die Stadt bewusst den Zeitraum der Sommerferien gewählt, um den Verkehr zu und von den Schulen möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Zusätzlich zu den Maßnahmen der Stadt baut Hessen Mobil auf Bestreben der Stadt Rüsselsheim im laufenden Jahr die Haltestellen „Rotensteinstraße“ in Bauschheim barrierefrei aus. 

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