„Als Kommune sind wird dazu verpflichtet, unseren Bürgerinnen und Bürgern soziale Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. In Rüsselsheim leisten seit Jahrzehnten diverse Vereine und Verbände einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der sozialen Infrastruktur. Für dieses Engagement bin ich sehr dankbar und freue mich, dass wir nun eine Zusage zur Auszahlung der Zuschüsse geben können“, erklärt Oberbürgermeister und Kämmerer Patrick Burghardt.
Im Vergleich zum Betrieb eigener kommunaler Einrichtungen oder Angebote stelle die Kooperation mit Vereinen, Verbänden oder sonstigen Trägern eine wirtschaftliche Alternative dar. „Der städtische Zuschuss ist nur ein Teil der Finanzierung von Vereinen. Viele Leistungen der Vereine werden erst durch ehrenamtliche Zeit, Spenden oder Mitgliedsbeiträge möglich. Darüber hinaus können frühzeitige präventive Maßnahmen das Risiko für langfristige staatliche Folgekosten bei Sozial-, Pflege- oder Gesundheitsausgaben senken“, erläutert Burghardt die Notwendigkeit. Ähnlich verhalte es sich bei der Bezuschussung von Seniorenclubs, die wichtige Aufgaben im Bereich der Altenhilfe erfüllen.
Um weiterhin zum Beispiel Angebote für Menschen mit Demenz, Angebote für seelisch und psychisch kranke Menschen, Schwangerenberatung, Selbsthilfegruppen für Menschen mit Suchtproblemen oder Beratungen zu Sozialleistungen bereitstellen zu können, haben sieben soziale Vereine und Verbände für das Jahr 2026 Zuschüsse bei der Stadt beantragt. Nach Prüfung können ihnen insgesamt nun knapp 14.000 Euro ausgezahlt werden. Für zwölf Seniorenclubs können 2026 insgesamt rund 1.100 Euro ausgezahlt werden. Diese bieten dafür Hilfen für Seniorinnen und Senioren zur Vermeidung von Einsamkeit, Angebote für Begegnung und Geselligkeit oder seniorengerechte Sport- und Bewegungsangebote an.
Die Auszahlung von Zuschüssen in anderen Bereichen, die auf Basis von einzureichenden Anträgen vergeben werden, muss die Verwaltung weiterhin sukzessive und individuell prüfen. „Wir setzen alles daran, auch unter den derzeit schwierigen finanziellen Bedingungen alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um ehrenamtliches Engagement und unsere Vereine zu unterstützen“, so Kämmerer Burghardt.


