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Pressemitteilung

Stadt erhält Erinnerungsbücher für Kinder in Pflegefamilien

Der Verein MainKinderKram e. V. spendet dem Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Rüsselsheim am Main 50 Erinnerungsbücher für Kinder in Pflegefamilien. Bürgermeister Murat Karakaya nahm die Spende gemeinsam mit Mitarbeitenden des Fachbereichs entgegen.

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v.l.n.r.: Natalie Kaufmann (Fachkoordinatorin Pflegekinderdienst), Bianca Heinz (Vorsitzende MainKinderKram), Bürgermeister Murat Karakaya, Ilka Hummel-Schneider (MainKinderKram) und Markus Zinkeisen (Bereichsleitung Soziale Dienste)

„Wenn das Kindeswohl in der eigenen Familie nicht mehr sichergestellt werden kann kommen Kinder in eine Pflegefamilie. Das ist immer eine Extremsituation, gerade für die Kinder. Erinnerungsbücher können später bei der Biographiearbeit helfen und geben den Kindern so ein Stück Identität. Wir bedanken uns daher ganz herzlich bei MainKinderKram für die Spende“, so Karakaya.

Anhand von Wörtern, Fotos oder Zeichnungen können in den Erinnerungsbüchern Erlebnisse und Erinnerungen der Kinder dokumentiert werden. Die Erinnerungsbücher bilden dann einen Teil der eigenen Biografie der Kinder ab und unterstützen beim Finden der eigenen Identität. 

Weiterhin Pflegefamilien gesucht

Der Fachbereich sucht kontinuierlich neue Pflegestellen für die Unterbringung von Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können. Die Unterbringungen finden dabei sowohl temporär in akuten Notfällen, oder auch längerfristig statt. Gesucht werden Rüsselsheimer Paare, egal ob gleich- oder verschiedengeschlechtlich, Familien, familienähnliche Lebensgemeinschaften und Singles, die für Kinder und Jugendliche vorübergehende Bereitschaftspflege oder dauerhafte Vollzeitpflege übernehmen möchten. Nationalität oder Religion spielen dabei keine Rolle.

Voraussetzungen für die Anerkennung als Pflegestelle (Bereitschafts- und Dauerpflege) sind stabile Lebenssituationen, Offenheit, Toleranz, Belastbarkeit sowie gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Außerdem müssen die wirtschaftlichen Verhältnisse gesichert sein und nach Möglichkeit sollte ein freies Zimmer zur Verfügung stehen. In Gesprächen und Hausbesuchen ermitteln die Fachkräfte des Fachbereichs Jugendhilfe, ob und für welche Art der Pflege die Bewerbenden geeignet sind. Bei Aufnahme eines Pflegekinds bietet die Stadt fachliche Beratung und Begleitung sowie Fortbildungen an. Sowohl die Bereitschaftspflege als auch die Dauerpflege erfolgen nicht ehrenamtlich, sondern werden vergütet.

Neue Pflegeeltern nehmen ihre Aufgaben nicht unvorbereitet wahr und werden von der Stadt Rüsselsheim im gesamten Prozess begleitet. Interessierte können sich per E-Mail an pflegekinderdienstruesselsheimde wenden um weitere Informationen zu erhalten oder ihr Interesse als Pflegefamilie zu bekunden. Außerdem sind auf der Internetseite wegbegleitergesucht.de (Öffnet in einem neuen Tab) viele wichtige Informationen zur Tätigkeit als Pflegeeltern zusammengefasst.

Sozialdezernent Murat Karakaya dankte Mainkinderkram e.V für die langjährige Kooperation mit der Stadt Rüsselsheim, und für die vielfältige Unterstützung für Rüsselsheimer Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Bedarfen. Nach den Herbstferien startet eine weitere Kooperation mit dem Verein. Das Projekt „Kinderkompass“ bietet regelmäßige Betreuungsangebote für Grundschüler der ersten und zweiten Klasse. Für nähere Informationen oder bei Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit können Interessierte sich an kinderkompassmainkinderkramde wenden. 

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