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Rund zwei Monate lang haben Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen zahlreiche Projektanträge für die Rüsselsheimer Innenstadt eingereicht. 15 dieser Projekte wurden für die Umsetzung im Rahmen von "Zukunft machen, Innenstadt gestalten" ausgewählt!
Die Projekte
Kulturelle Szeneplattform am Bahnhof!
Bürgerprojekte am und um den Bahnhofsplatz
Kultursäule
Eine Kultursäule am Bahnhofsplatz, die ausschließlich für künstlerische oder kulturelle Veranstaltungen in und um Rüsselsheim herum genutzt werden soll. Ohne große Genehmigungsspirale sollen so Künstler jeglicher Art die Möglichkeit bekommen, auf eigene Veranstaltungen außerhalb des Internets hinweisen zu können. Solche frei zugänglichen Flächen fehlen in der Stadt. Kleine unabhängige Bands, Künsterinnen und Künstler, VoFi-Partys der Oberstufen, Uni-Veranstaltungen hätten hier die Möglichkeit legal und kostenfrei ihre Veranstaltungen zu bewerben und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Durch sogenannte Paten wird darauf geachtet, dass keine politischen oder kritischen Dinge platziert werden und die Fläche wirklich nur für Kultur genutzt werden kann.
Die Fördermittelempfangenden möchten damit einen Ort der Wertschätzung und Sichtbarkeit erschaffen. Mit diesem Projekt sollen Menschen gefördert werden, die ihre Freizeit opfern, um das Leben schöner zu machen. Der Bahnhofsplatz dient mit der hohen Sichtbarkeit für Menschen von Nah und Fern diesem Vorhaben.
Graffitigestaltung Sophienpassage
Die Fördermittelempfangenden möchten mit mehreren Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam die komplette Unterführung gestalten. Geplant ist ein buntes Konzept mit dem Gesicht von Sophie von Opel und Graffitistyles an den Enden der Unterführung. In der Mitte könnte „Rüsselsheim“ und auf der anderen Seite „Sophienpassage“, als leicht erkennbare Kalligrafieschrift stehen.
Brachliegende Flächen nutzen!
Bürgerprojekte auf dem brachliegenden Gewobau-Grundstück
Barfußpfad
Ein Barfußpfad fördert die Wahrnehmung und Konzentration. Man nimmt sich und die Natur bewusst wahr und lernt diese mehr zu schätzen. Wenn der Barfußpfad ansprechend gestaltet wird, lädt dieser auch zum Entspannen und Verweilen ein.
Die Projektidee ist für alle Altersgruppen geeignet. Vorrangig sollten aber Grundschulen, wie z.B. die Grundschule Innenstadt den Barfußpfad nutzen. Daher ist es passend, den Barfußpfad in direkter Nähe zur Grundschule, auf dem brachliegenden Gewobau-Grundstück an der Ecke Ludwigstraße/Schulstraße umzusetzen.
Garten aller Sinne / Rucilin-Garten
Auf dem unbebauten und abgesperrten Areal der GeWoBau wird ein phantastischer Begegnungsort für Kinder der umliegenden (Grund-)Schulen geschaffen. Ein Ort an dem man sieht wie Hühner wohnen und Eier legen, wo Bienen sich nützlich machen und eine Zuhause haben, einen Ort, den man wie einen Barfußpfad nutzen könnte, um alle Sinne anzusprechen und das Landleben in die Innenstadt zu holen. So kann man Kindern und Jugendlichen zeigen wo Honig und Eier herkommen, warum Insekten wichtig sind für unsere Umwelt und wie man Tomaten, anderes Gemüse und Blumen planzt. Kleinere Workshops mit Landwirten wären ebenso denkbar, wie Workshops zum Thema Recycling mit den Stadtwerken oder dem Makerspace Rakeet. Die Zielgruppe für das Projekt sind nicht ausschließlich Kinder und Jugendliche.
Der Ort der GeWoBau ist schon seit Jahren unbespielt und abgesperrt. Die aktuelle Grünfläche ist schon eine hervorragende Grundlage für einen Garten mit Pflanzen, Hühnern und Bienen.
Sport & Kultur für ein neues Mainufer!
Bürgerprojekte am Landungsplatz
Mobiles Basketballfeld
Das Mainvorland ist einer der schönsten und idyllischsten Plätze in Rüsselsheim, der vor allem durch die Natur und den Main ein gewisse Attraktivität ausstrahlt. Vielen Menschen bietet es eine Erholungs- und Verweilmöglichkeit und eignet sich insbesondere in den Sommermonaten für sportliche Aktivitäten. Durch das Entstehen eines multifunktionalen Sportplatzes mit Basketballkörben soll eine Möglichkeit entstehen, um Sport zu treiben und den Alltag vergessen zu machen. Die umliegende Natur und das Panorama des Mains ergänzen das Umfeld zusätzlich und laden zur Nutzung des Platzes ein.
Neben geeigneten Boden und entsprechender Linien, sind vor allem zwei Korbanlagen wichtig. Da das Mainvorland von Hochwasser betroffen sein kann, sollte auf mobile Bodenunterlagen und Korbanlagen zurückgegriffen werden, die auch entfernt werden können, um so vor Zerstörung geschützt zu sein.
Freilichtbühne
Kurplatz in Binz, Kurhaus Wiesbaden, Freilichtbühne Werne, Freilichtbühne Bad Segeberg – Was haben diese Orte gemeinsam? Sie bieten einen Ort wo Menschen in einer schönen Kulisse und Atmosphäre zusammen kommen, um kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Wir haben in Rüsselsheim am Main am Landungsplatz eigentlich eine schöne Kulisse mit einer gut besuchten Promenade, allerdings wird diese primär genutzt um Autos abzustellen. Warum nicht einen Ort für Begegnungen am Main?
Wein am Main, die Kerb, damals die Strandbar und jetzt auch das BelR! Festival zeigen, wie viel an diesem Ort möglich ist. Hier eine Bühne für unterschiedliche Veranstaltungen zu errichten, würden die Stadt enorm aufwerten. Es gibt im Verborgenen einen reichen Pool an Künstlern, Performern und Musiker, die sich über einen solchen Spielort freuen würden und die Bevölkerung profitiert mindestens genauso sehr davon. Weil das „am Main“ in Rüsselsheim am Main nicht für Parkmöglichkeit stehen sollte, sondern für die Möglichkeit, in einer tollen Kulisse die Freizeit zu genießen.
Ein Treffpunkt für Groß & klein!
Bürgerprojekte am Europaplatz
WIR Innenstadtkinder
Durch „WIR Innenstadtkinder“ soll sich, für alle Grundschüler der Rüsselsheimer Innenstadt und ihre Geschwister, die Idee einer anregenden Umgebung zum Spielen und Verweilen am Nachmittag im sozialen Nahraum verwirklichen.
Hierzu möchten die Kümmererinnen und Kümmerer des Förderprojekts, analog zum „Spielmobil“ der städtischen Kinder- und Jugendförderung, das jährlich für zwei Wochen auf dem Bahnhofsvorplatz gastiert, dauerhaft einen Container aufstellen. Ausgestattet mit Sitzgelegenheiten und einer geeigneten Auswahl an Spiel- und Sportgeräten, ließe sich ein pädagogisch begleitetes Angebot in der Innenstadt abbilden, das von Kindern in dieser Form begeistert angenommen und auch explizit gewünscht wird. Der Platz und das Quartier gewinnt an Lebendigkeit und Atmosphäre!
Für die Grundschule in der Innenstadt heißt die Realisation des Projekts „WIR Innenstadtkinder“ eine sinnvolle Erweiterung des Angebots über eine Ganztagsgestaltung in Klassenräumen hinaus.
Aufwertung & Spielmöglichkeiten am Europaplatz
Der Europaplatz soll ein Treffpunkt für ALLE sein. Vereine sollen die Möglichkeit haben ihre Veranstaltungen durchzuführen wie z.B. kleine Skat-Turniere, oder ähnliches.
Ein schattiges Plätzchen wo man sich trifft, um Gesellschaftsspiele mit eventuell fremden Menschen oder Freunden zu spielen. Eine Runde Boules, Schach oder Dame. Als Ort für alle gedacht, wollen die Projekteinreichenden auch Kulturen miteinander verbinden und Senioren einen Ort zum Treffen und Austauschen geben.
Grüne und aufgewertete Achsen für die Innenstadt
Bürgerprojekte in der Markt- und Bahnhofsstraße
City Gärten
Der Bereich der Rüsselsheimer Innenstadt ist zu weiten Teilen eine graue, plane Verkehrsfläche, fast ohne Grün. Besonders die Bahnhofsstraße (nördlich des Europaplatzes) und auch die Marktstraße haben keine nennenswerte Vegetation. Die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt und die subjektive und tatsächliche Lebensqualität der Anwohnenden und der Gewerbetreibenden kann mit grünen Oasen verbessert werden. Deshalb sollen durch Hochbeete mit Patenschaften mehrere Vegetationsflächen in der Stadt geschaffen werden!
Patenschaften können von Anwohnenden, Gewerbe- und Gastronomiebetrieben oder Dienstleistunganbieter aus der Innenstadt übernommen werden. So wird das persönliche Wohnumfeld verschönert, Mini-Gärten vergeben und attraktive Flaniermeilen geschaffen, die zum Verweilen einladen. Für die Innenstadt insgesamt ergibt sich bei den zu erwartenden sommerlichen Hitzephasen eine kleine Verbesserung des Mikroklimas.
Schirme für Schatten
Das Klima verändert sich und auch die Sonneneinstrahlung wird in den letzten Jahren stärker. Innenstädte werden damit immer problematischer für Menschen, die pralle Sonne und hohe Temperaturen nicht gut vertragen. Mehr Schatten und weniger Erhitzung wäre wünschenswert.
Inspiriert durch Aktionen in Südfrankreich sollen Schirmüberdachungen über Einkaufsstraßen bald auch die Rüsselsheimer Marktstraße schmücken. Sie spenden Schatten, halten Regen ab und machen aus den oftmals grauen Straßen einen bunten Hingucker. Die Schirme sollen aber nicht nur die Aufenthaltsqualität steigern, sondern auch ein imagesteigender Hingucker in der Innenstadt werden.
Die Schirme könnten auch, von Innenstadtgeschäften und -gastronomien, als Zeichen des Zusammenhalts, gestiftet werden. So wären nicht nur die Bürger integriert, die von mehr Schatten profitieren, sondern alle Innenstadtakteure können Teil dieser Aktion werden.
Hier spielt die Musik in Rüsselsheim!
Bürgerprojekte in der Kategorie Niedrigschwellige Kulturangebote
Bel-R!-Tag am 08.10.2023
Zum Ausklang von „4 Wochen Zukunft Innenstadt“ wird am verkaufsoffenen „Rieslingsonntag“ ein eintägiges Pop-Up-Format des neuen Rüsselsheimer Kunst- und Kulturfestivals „Bel R!“ präsentiert. Nach der erfolgreichen Premiere des Festivals im Mai 2023 mit insgesamt 50 Events an 10 Tagen und an 10 Orten mit über 200 beteiligten Einzelkünstlern bietet der „Bel R!-Tag“ die Gelegenheit, das Festival Revue passieren zu lassen und ausgewählte Highlights in der Innenstadt zu erleben. Auf der Live-Bühne am Marktplatz treten junge Bands aus der Region auf und sorgen mit musikalischen Beiträgen zwischen Jazz und Indie-Pop für beste Festivalstimmung. Zusätzlich laden Kunst-Workshops und Kreativstände zum Mitmachen ein. An einem Infopoint tauscht sich das Bel R!-Team mit dem Publikum über die Zukunft des Festivals aus und stellt den neuen Trägerverein „sturmfrei e.V.“ vor, der zukünftig als Orga-Plattform dient.
Der „Bel R!-Tag“ ist eine Zukunftswerkstatt für eine bürgeroffene Weiterentwicklung des Festivals, mit dem Ziel, dieses Format in Rüsselsheim zu etablieren und der jungen Kunst und Kultur langfristig eine große Bühne in der Stadt bieten.
Wunschkonzerte für Senioren
Das Projekt soll Wunschkonzerte für Senioren in der Innenstadt ermöglichen. Durch dieses Projekt soll es Vereinen, Institutionen, Bürgern möglich sein, niedrigschwellig ein kurzweiliges Musikangebot zu machen. Durch eine Moderation können sich Mitmachende und Passanten Lieder über Spotify o.Ä. wünschen.
Die Musikanlage wird zum Beispiel im Haus der Senioren untergebracht, Stühle sind dort vorhanden und mobil kann zum Beispiel auf dem Bahnhofsplatz, dem Löwenplatz, Marktplatz oder Platz vor dem Haus Bora eine circa zwei-stündige Musikveranstaltung stattfinden. Musik bringt Menschen zusammen und holt sie aus ihrer Einsamkeit.
Tonstudio im Jugendtreff
Für Jugendliche und junge Erwachsene. Schon seit seiner Jugend wünscht sich der Förderempfangende einen Ort oder Raum, um mit Gleichgesinnten Musik zu machen. Damals hätte es vielen geholfen, nicht auf der Straße abzuhängen, sondern sich kreativ auszudrücken an einem Ort, wo jeder toleriert wird. Da nun ein Jugendtreff in der Rüsselsheimer Innenstadt realisiert wird und der Kontakt mit vielen Musikern besteht, würden sich viele über so einen Ort freuen. Die Idee wurde gemeinsam mit dem Rollwerk im Rahmen eines Hip-Hop Kulturevents erdacht und mit den Jugendarbeitern des Jugendtreffs über einen längeren Zeitraum entwickelt.
Innenstadtraum als Experimentierfläche
Bürgerprojekt im freiraum f3
Raumlabor
Innenstädte verändern sich stetig, mal verschwindet ein Geschäft, mal kommt etwas neues und manches bleibt für Jahrzehnte. Die Orte des Konsums verlagern sich heute immer mehr in den digitalen Raum, doch das menschliche Bedürfnis nach Austausch bleibt. In dem Projekt „Raumlabor“ für die Rüsselsheimer Innenstadt möchte die Fördermittelempfängerin die Frage erforschen: Wie können alternative Räume des Zusammenzukommen in der Innenstadt gestaltet werden? Dafür möchte sie den „freiraum f3“ für eine Woche in Form eines Kreativlabors aufleben lassen. In diese vorrübergehenden Nutzung werden unterschiedliche Menschen der Zivilgesellschaft eingeladen in einen Austausch, aber auch ins kreative Schaffen zu kommen.
GEMEINSAM wird das Raumlabor gestaltet – baulich aber auch durch Gespräche und Austausch. Workshops und offene Programmpunkte sollen in der Zeit stattfinden. Die Fördermittelempängerin bringt reichlich Erfahrung in der Workshoparbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen und die Begeisterung für Pappe mit. Mit diesen zwei Stärken möchte sie einen bunten, lebendigen und kurzweiligen Ort in der Rüsselsheimer Innenstadt kreieren.
Nachdem der ursprüngliche Termin krankheitsbedingt nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, wir aktuell nach einem neuen Termin für das „Raumlabor“ gesucht.
Weitere Projektansätze
Projektansätze, die im Rahmen des Bürgerwettbewerbs nicht umzusetzen sind, aber durch die Verwaltung weiterverfolgt werden.
Spinde für Fahrradfahrende
Die Zielgruppe sind Fußgänger und Fahrradfahrer, welche von anderen Stadtteilen in der Innenstadt zum Einkaufen kommen. Es ist eine praktische Idee, die auch dem Gewerbe zu Gute kommen sollte.
Wer kennt es nicht: Man ist mit dem Auto unterwegs, beispielsweise in großen Einkaufzentren, und kann jederzeit schnell zu meinem geparkten Wagen gehen und Einkäufe im Kofferraum verstauen. Wenn man allerdings mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Innenstadt unterwegs ist, gibt es diese Möglichkeit nicht. Wenn man am Samstag zum Markt geht und in Geschäften einkauft, zum Friseur und dann zum Essen gehen möchten, oder zu früh für einen Arzttermin ist und noch etwas spontan einkaufen möchte, gibt es ein Problem: Man muss immer sämtliche Taschen mitschleppen. Warum dann nicht einige Spinde am Bahnhof zur Verfügung stellen. Man könnte so Einkaufe oder Gepäck bequem in den Spinden verstauen, sodass man bei weiteren Einkäufen, Ausflügen oder Kaffee trinken entspannter unterwegs ist.
Verkehrsversuch Innenstadt
An der Bahnhofstraße und Marktstraße gibt es je eine Fußgängerampel. Die sind lange rot zu Gunsten des Autoverkehrs. Viele gehen bei rot drüber, weil es nervig ist. Hier müssten Fußgängerüberwege hin, also „Vorfahrt“ für Fußgängerinnen und Fußgänger. Alternativ sollten die Ampeln für Fußgängerinnen und Fußgänger immer grün sein. Autos schalten mit Induktionsschleifen auf rot.
Hier ist ein Verkehrsversuch denkbar, in welchem mit Ampelschaltungen und eventuellem Zebrastreifen für die Priorisierung der Fußgängerinnen und Fußgänger gesorgt wird.
Trinkbrunnen für die Innenstadt
Öffentliche Trinkbrunnen sind für die Einwohner sowie auch Besucher eine Bereicherung. Angesichts immer wärmer werdenden Temperaturen ist ausreichende Wasseraufnahme nicht nur für ältere Personen und auch nicht nur im Hochsommer wichtig, sondern dauerhaft und für alle Menschen. An öffentlichen Trinkbrunnen können Flaschen befüllt oder „aus der Hand“ getrunken werden. Ein Standort sollte der sozialen Kontrolle unterliegen, um Vandalismus zu vermeiden. Daher wären mögliche Standorte: Am Mainvorland, am Marktplatz, am Bahnhof oder am Friedensplatz.
Der Marktplatz ist als zentraler Ort mit viel Frequenz der Favorit; als weiterer Standort käme auch das Mainvorland wegen des Radverkehrs und der Ausflugsnutzung in Frage.
Übersicht aller eingereichten Bürgerprojekte
Insgesamt 42 kreative, anregende und nachhaltige Projektanträge wurden für den Bürgerwettbewerb „Zukunft machen, Innenstadt gestalten“ eingereicht! Das Spektrum reichte von Grün- und Aufwertungselementen, über Spiel- und Sportangebote bis hin zu neuen Erlebnissen und niedrigschwelligen Kulturangeboten in der Innenstadt. Durch die Vorprüfung der Anträge wurden 17 Anträge als „nicht förderfähig“ und 25 Anträge als förderfähig eingestuft. Um Synergien zu ermöglichen und Umsegtzungskräfte zu bündeln, wurden anschließend ähnliche Projekte in Abstimmung mit den Antragstellenden zusammengelegt. Die Jury mit Vertretern aus der Stadtgesellschaft entschied am 13.07.2023 letztlich über 22 Projekte und wählte davon 15 Projekte für die Umsetzung in der Rüsselsheimer Innenstadt aus.
Hier finden Sie alle eingereichten Projektideen, die Standorte und die originalen Anträge.
Barfußpfad
Die Projektidee ist für alle Altersgruppen geeignet. Vorrangig sollten aber Grundschulen (Grundschule Innenstadt) den Barfußpfad nutzen. Ein Barfußpfad fördert die Wahrnehmung und Konzentration. Man nimmt sich und die Natur bewusst wahr und lernt diese mehr zu schätzen. Wenn der Barfußpfad ansprechend gestaltet wird, lädt dieser auch zum Entspannen und Verweilen ein.
Wunschkonzerte für Senioren
Wunschkonzerte für Senioren in der Innenstadt zu ermöglichen. Durch dieses Projekt soll es Vereinen, Institutionen, Bürgern möglich sein, niedrigschwellig ein kurzweiliges Musikangebot zu machen. Durch Moderation können sich Mitmachende/Passanten Lieder über Spotify o.ä. wünschen. Die neue Musikanlage wird z.B. im Haus der Senioren untergebracht, Stühle sind dort vorhanden und mobil kann z.B. auf dem Bahnhofsplatz, dem Löwenplatz, Marktplatz, Platz vor dem Haus Bora eine ca. 2 stündige Musikveranstaltung stattfinden. Musik bringt Menschen zusammen und holt sie aus ihrer Einsamkeit.
Seniorenschaukasten
Das Haus der Senioren ist ein wichtiger Anlaufpunkt für viele ältere Mitbürger. Es gibt dort ein umfangreiches Programm. Das digitale Zeitalter bringt dieser Altersgruppe nicht nur Erleichterungen, vielen wäre eine analoge Informationsvermittlung deutlich lieber. Durch die aktuelle Kommunikation gehen viele Informationen an der Zielgruppe vorbei. Deshalb soll die Chance „Zukunft Innenstadt“ genutzt werden, um analoge Werbung für diese Altersgruppe adäquat zu machen. An die Wand des Hauses der Senioren soll ein deutlich größerer Schaukasten (2m Breite mind.). Eine attraktive Gestaltung des Rests der Wand. Für den Schaukasten könnte gemeinsam ein KOnzept entwickelt werden, wie die Veranstaltungen vor Ort, aber auch von anderen Anbietern sinnvoll kommuniziert werden. Dabei ist auch ein entsprechendes Netzwerk mit anderen Anbietern zu entwickeln und die neue Informationsmöglichkeit für Senior*innen zu bewerben. Optimalerweise schafft man noch eine kleine Sitzgelegenheit vor Ort und sorgt für etwas Bepflanzung.
Spielplatz für kleine Kinder vergrößern
Den Spielplatz im Verna-Park für junge Kinder im Alter von 1-4 vergrößern und für Familien zum Picknicken verbessern.
City Gärten
Die Aufenthaltsqualität für die Besucher der Innenstadt und die subjektive und tatsächliche Lebensqualität der Anwohner und der Gewerbetreibenden kann mit grünen Oasen verbessert werden. Einige wenige Vegetationsflächen mit seltenem Baumbestand laden bisher schon zum Verweilen ein. Deshalb schlage ich vor, durch Hochbeete mit Patenschaften mehrere Vegetationsflächen in der Stadt zu schaffen. Diese bieten für mehrere Zielgruppen positive Effekte: 1.) Patenschaften aus der Anwohnerschaft können zur Versorgung und Nutzung der Hochbeete übertragen werden. Dies ermöglicht einerseits Verschönerungen des persönlichen Wohnumfeldes, bietet andererseits auch eine Option zur Versorgung mit selbst angebauten frischen Gartenkräutern oder Gemüse. 2.) Bei der Fürsorge durch Gewerbebetriebe – auch der Gastronomie – werden Passanten zum Flanieren animiert und sind eher geneigt, sich auf das Angebot der Geschäfte einzulassen. Hochbeete können die optischen Achsen der Straßenfluchten auflockern. Damit wird eine Einladung zum Verweilen geschaffen. 3.) Wenn sich Angestelltenteams von Firmen, Arztpraxen etc um ein Hochbeet kümmern, erschaffen diese sich einen dekorativen Aussenbereich ihrer Firma, der sich beispielsweise in Pausen zur Entspannung nutzen lässt. 4.) Für die Grundschule Innenstadt bieten sich Hochbeete als von Klassen betreute Langzeitprojekte an. 5.) Für die Innenstadt insgesamt ergibt sich bei den zu erwartenden sommerlichen Hitzephasen eine kleine Verbesserung des Mikroklimas durch die von den Hochbeeten ausgehende Verdunstung.
Kinder(-Kunst)-Kasten
Unsere Idee für die Rüsselsheimer Innenstadt führt verschiedene Zielgruppen und Akteuren zusammen, schon durch diesen Antrag. Es wird zukünftig nur gemeinsam funktionieren, und dieser Antrag ist ein Beispiel für fruchtbare Zusammenarbeit. Wir beantragen unser Projekt als Hausbesitzer und als Grundschullehrerin. Als Hausbesitzer möchte ich, Florian Heinrich, unser Haus in der Marktstraße 11 weiter aufwerten. Dieses wurde vor kurzem aufwändig neu gestrichen, im Inneren wird ebenfalls saniert. Zur Marktstraße hin befindet sich noch ein älterer Schaukasten (ca. 4,5×1,6 Meter), den ich gerne auch noch aufhübschen und dann für eine unkommerzielle Nutzung zur Verfügung stellen möchte. Als Grundschullehrerin möchte ich, Annekathrin Flohr, gerne eine leicht zugängliche Ausstellungsfläche im öffentlichen Raum für die Werke unserer Kinder schaffen. Präsentiert werden bemerkenswerte Projekte und Arbeitsergebnisse verschiedener Bereiche: Kunstwerke, Reime und Liedtexte, Dokumentationen, selbstverfasste Zeitungsartikel und ähnliches. Das gemeinschaftliche Ausstellungserlebnis lädt immer wieder aufs Neue zum Austausch zwischen Kindern und Besuchern ein. Jedem Kind soll die Gelegenheit geboten werden, mit seinen Stärken und Fähigkeiten in der Innenstadt sichtbar zu werden und die gebührende Wertschätzung zu erfahren. Gemeinsam sind wir überzeugt, dass unser Projekt gleich in vielfacher Hinsicht Zukunft für die Rüsselsheimer Innenstadt schafft: Die Infrastruktur wird durch den Kasten und tolle Kunstwerke aufgewertet, Kinder werden in der Innenstadt sichtbar und wir zeigen, dass bisher unterschiedliche Welten wie Immobilienbesitzer und Grundschule zusammenfinden können, um gemeinsam etwas Positives für Rüsselsheim zu bewegen!
Graffiti Gestaltung Sophienpassage
Zielgruppe: für alle, nicht nur 35-50. Geplant ist ein buntes Konzept mit dem Gesicht von Sophie von Opel, einen Opel Kapitän für die andere Seite und Graffitistyles an den Enden der Unterführung. In der Mitte „Rüsselsheim“ und auf der anderen Seite „Sophienpassage“, als leicht erkennbare Kalligrafieschrift z.B. möglich. Generell aber auch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, was die Motive betrifft. Skizzen schicken wir direkt an die unten angegebene eMail Adresse direkt dem Antrag hinterher.
Begrüntes Basketballfeld und Spielplatz auf dem Löwenplatz
Diese Idee richtet sich an Kinder, Jugendlichen und alle, die Lust an Bewegung und am Miteinandersein haben. Wie andere schon vorgeschlagen haben, wünschen sich auch meine Kinder ein frei zugängliches Basketballfeld in der Innenstadt. Wir finden aber, dass das Mainvorland nicht mit zusätzlichen Beton belastet werden soll. Der Löwenplatz könnte eine gute Alternative sein und ein kleine Spielplatz würde das Spielangebot runden.
Spinde und Fahrradständer für Fahrradfahrer und Fußgänger
Die Zielgruppe dieser Idee sind Fußgänger und Fahrradfahrer, die von andere Stadtteilen in der Innenstadt zum Einkaufen kommen. Es ist eine praktische Idee, die auch dem Gewerbe zu Gute kommen sollte. Wer kennt es nicht: wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, beispielsweise in großen Einkaufzentren, kann ich jederzeit schnell zu meinem geparkten Wagen gehen und meine Einkäufe im Kofferraum verstauen. Wenn ich allerdings mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Innenstadt unterwegs bin habe ich diese Möglichkeit nicht. Wenn ich am Samstag zum Markt gehe und in Geschäften einkaufe, zum Friseur und dann zum Essen gehen möchten, oder ich zu früh für meinen Arzttermin bin und noch etwas spontan einkaufen möchte, habe ich ein Problem: ich muss immer sämtliche Taschen mitschleppen. Warum dann nicht einige Spinde zur Verfügung stellen, z.B. in der Markt Straße, in der Bahnhofstraße, am Friedensplatz und in der Waldstraße und nebenan ein paar zusätzliche Fahrradständer installieren? Man könnte so sein Fahrrad dort in der Innenstadt parken und Einkaufe bequem verstauen, wo man gerade unterwegs ist.
Bühne für Jugendliche vor dem Rathaus
Ich finde die Innenstadt braucht attraktive Angeboten für Teenager, so dass sie zu einem Treffpunkt wird. Mein Vorschlag wäre 1) den Autoverkehr von der Mainzer Str. in die Dammgasse und Mainstraße umzuleiten, so dass die Fußgängerzone auf dem Marktplatz bis zum Rathaus reichen würde – das beinhaltet auch das Verschieben der Bushaltestelle; 2) in dieser neu gewonnenen Fußgängerzone eine Bühne erreichen, wo junge Musiker und Künstler am Wochenende – von April bis September – bis 22.00 Uhr performen können (z.B. Musikschule, lokale Bands von Jugendlichen, DJs, Improvisationstheatergruppen, i.e. die Affirmative); 3) ein Kiosk nebenan könnte alkoholfreie Getränke anbieten (etwas Soft Drink, Energy Drinks, Bionade, frische Säfte etc.) und Snacks (Chips aber auch Studentenfutter, vegetarische und vegane Snacks, Eis); 4) schöne Sitzgelegenheiten würden das Angebot runden; 5) die Sitznischen könnten gerne von einer schönen Begrünung umrandet werden. 6) Zusätzlichen Fahrradständer würden den Jugendlichen entgegen kommen und ihre Treffen erleichtern.
Bolzplatz in der Innenstadt
Ein kleiner Fußball Platz den alle benutzen dürfen. Wir spielen gerne Fußball aber der Platz auf der Mainwiese hat zu viele Löcher, bei Nässe ist Schlamm da. Deshalb wünschen einen besseren Platz.
Bel-R!-Tag am verkaufsoffenen Sonntag
Zum Ausklang „4 Wochen Zukunft Innenstadt“ wird am verkaufsoffenen Sonntag (8.10.) ein eintägiges Pop-Up-Format des Kunst- und Kulturfestivals „Bel R!“ durchgeführt. Nach der erfolgreichen Premiere des Festivals im Mai 2023 mit insgesamt 10 Veranstaltungstagen, 50 Events an 10 Orten und über 200 Einzelkünstlern bietet der eintägige Event die Gelegenheit, das Festival Revue passieren und ausgewählte Highlights an einem zentralen Ort in der Innenstadt zu präsentieren, um der freien und Kunst- und Kulturszene, vor allem der Jugendkultur in der Stadt, mehr Resonanz zu bieten Dazu wird eine kleine Eventbühne am Gemeindeplatz vor dem Haus der Kirche aufgebaut und bespielt. Angedacht sind Auftritte von regionalen Nachwuchsbands (Zielgruppe: Jugendliche, Erwachsene) sowie zum Ausklang eine Neuauflage der Rapnight, einem Publikumserfolg des Festivals (Zielgruppe: Jugendliche, lokale Rapszene). Zusätzlich werden auf der Marktstraße und seitlich des Gemeindeplatzes Workshops zum Thema Tanz, Theater, Bildende Kunst & Upcycling geboten (Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene). Auf der Bühne präsentiert das BelR!-Team schließlich in einem „Q+A“-Format Ansätze für eine Verstetigung des Festivals und tauscht sich im Dialog mit dem Publikum über Programm, Finanzierung, PR und Infrastruktur des Festivals aus. Was hat das Festival bewirkt? Wie soll es weitergehen? Was hat sich bewährt, was gilt es zu verbessern? Auf einer Pinnwand werden Ideen und Anregungen gesammelt. Der Bel-R!-Tag erfüllt damit drei Zwecke: Er dient als Showcase des Festivals, um das Programm und die Marke in Erinnerung zu rufen und zu verstetigen. Er bereichert die Innenstadt am Tag der offenen Tür mit einem vielseitigen Programm durch lokale Kulturschaffende. Und er dient als Zukunftswerkstatt für eine bürgeroffene Weiterentwicklung des Bel-R!-Festivals, mit dem Ziel, dieses Format in Rüsselsheim zu etablieren und zukunftsfähig zu machen.
Raumlabor
Innenstädte verändern sich stetig, mal verschwindet ein Geschäft mal kommt etwas neues und manches bleibt für Jahrzehnte. In Innenstädten kann man zusammenkommen, schnell von einem Geschäft in das andere laufen oder Menschen beim flanieren beobachten. Die Orte des Konsums verlagern sich heute immer mehr in den digitalen Raum, doch das menschliche Bedürfnis nach Austausch bleibt. In meinem Projekt in der Rüsselsheimer Innenstadt möchte ich die Frage erforschen; Wie können alternative Räume des Zusammenzukommen in der Innenstadt gestaltet werden? Dafür möchte ich einen Leerstand für drei Wochen in Form eines Kreativlabors aufleben lassen. In diese vorrübergehende Nutzung werden unterschiedliche Menschen der Zivilgesellschaft eingeladen in einen Austausch aber auch ins kreative Schaffen zu kommen. Wir gestalten GEMEINSAM das Raumlabor. Unter gestalten verstehe ich dabei neben der baulichen Gestaltung (Möbel, Accessoires, kreative Momente), die Gestaltung durch Gespräche und Austausch. Diese Momente des Gestaltens möchte ich für drei Wochen moderieren, ohne den Anspruch am Ende ein Produkt oder eine passende Antwort auf so viel Innenstadtfragen zu finden. In kreativen Momenten liegt unendliches Potential und eben auch das Potential des Scheiterns. Ich bringe reichlich Erfahrung in der Workshoparbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen und die Begeisterung für Pappe mit. Mit diesen zwei Stärken möchte ich einen bunten, lebendigen und kurzweiligen Ort in der Rüsselsheimer Innenstadt kreieren.
Sportplatz statt Parkplatz
Der Parkplatz (in Privatbesitz) der an die Mauern der GSI angrenzt, zu einem Sportplatz umwandeln. Mit Sprintbahnen, Sprungrube, Spielgeräte für Jung und Alt. Zu nutzen als erweiterter Schulhof der GSI und außerhalb der Schulzeit für alle, die sich draußen aktiv bewegen wollen.
Warum nicht eine Runde spielen?
In Europas Süden findet man sie oft. Sie sind umringt von älteren Personen, die sich dort die Zeit vertreiben und die Gelegenheit nutzen sich auszutauschen. Oft stehen Kinder dabei, die sehr interessiert zu sehen oder andere die direkt mitmischen. Ich spreche von einem schattigem Plätzchen wo man sich trifft um Gesellschafsspiele mit eventuell fremden Menschen oder Freunden zu spielen. Eine Runde Boules, Schach oder Dame. Wenn ich an die Bilder in meinem Kopf denke, denke ich sofort an den Marktplatz. Durch die dortigen Cafés und dem Schotterboden ist der Platz eigentlich wie dafür gemacht. Geben wir den Menschen einen solchen Ort, verbinden wir auch Kulturen miteinander und geben unseren Senior:innen einen Ort zum Treffen und Austauschen.
Makerspace im Rathaus
Was befindet sich eigentlich im Ratskeller? Relikte vergangener Zeiten? Eine Dusche für Radfahrer der Stadt? Ein Lager für alles mögliche? Es wird Zeit den Ratskeller zu beleben. Einen geeigneten Ort zu nutzen der vor Kreativität sprudelt, Ideen und Umsetzung fördert, die Stadt belebt. Der Ideenwerkstatt Rakeet befindet sich aktuell im Opel-Altwerk und sucht eine geeignete Fläche um die Umsetzung von Ideen fördern zu können. Wir möchten Schulklassen einladen und inspirieren, Teamevents beflügeln und Projekte aller Art in einem phantastischen Team umsetzen. Warum nicht den Ratskeller nutzen? Ein Ort an dem sich sicherlich mehrere Stammtische befunden haben, wo vielleicht bei einem Kaltgetränk und feinem Schmaus rauchende Köpfe zusammen getan haben und über inspirierende Innovationen gesprochen wurde. Ich würde mich freuen, wenn wir diesen Ort neues Leben einhauchen dürften und dem Rathaus eine starke Säule bieten.
Cafe in der alten Mühle
Eine wunderschöne kleine Ville/Mühle steht mitten in einer idylischen Umgebung in unserem Vernapark und wird als…Geräteschuppen genutzt. Die Alte Mühle im Verna Park wäre ein hervorragender Ort für ein kleines nachhaltiges Kaffee mitten in unserem Stadtpark. Es würde mehr Menschen in den Stadtpark ziehen und diesen so beleben. Wein im Park bzw der Weihnachtsmarkt der dort mal stattfand zeigt wie schön man diese wunderbare Grünfläche und Erholungsoase nutzen könnte. Es wird oft von zwielichtigen Personen in dem Park gesprochen, umso höher die Besucherzahl in dem Park ist, desto geringer wird die Zahl derer, die man als zwielichtig bezeichnen würde, da sie sich dort nicht mehr im Verborgenen aufhalten können.
Kultursäule
Die Litfasssäule soll ausschließlich für künstlerische oder kulturelle Veranstaltungen in und um Rüsselsheim herum genutzt werden können. Ohne große Genehmigungsspirale soll so Künstler jeglicher Art die Möglichkeit bekommen auf sich eigene Veranstaltungen außerhalb des Internets hinweisen zu können. Solche frei zugänglichen Flächen fehlen in unserer Stadt. Kleine unabhängige Bands, Künster, VoFi-Partys der Oberstufen, Uni-Veranstaltungen hätten hier die Möglichkeit legal und kostenfrei ihre Veranstaltungen zu bewerben und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Wir würden damit einen Ort der Wertschätzung und Sichtbarkeit erschaffen. Durch sogenannte Paten wird darauf geachtet, dass keine politischen oder kritischen Dinge platziert werden und die Fläche wirklich nur für Kultur genutzt werden kann. Ich habe erlebt wie sich ein ganzes Dorf um das wohlbefinden der Musiker gekümmert hat, weil diese essentiell waren für das positive zusammenleben in diesem Dorf waren. Solch eine Wertschätzung finde ich enorm inspirierend und möchte deswegen mit diesem und anderen Projekten Menschen fördern, die ihrer Freizeit opfern um uns das Leben schöner zu machen.
Freilichtbühne
Kurplatz in Binz, Kurhaus Wiesbaden, Frelichtbühne Werne, Freilichtbühne Bad Segeberg – Was haben diese Orte gemeinsam? Sie bieten einen Ort wo Menschen in einer schönen Kulisse und Atmosphäre zusammen kommen, um gemeinsam kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Wir haben in Rüsselsheim am Main am Landungsplatz eigentlich eine total schöne Kulisse mit einer gut besuchten Promenade, allerdings wird diese primär genutzt um Autos abzustellen. So vergeuden wir ein großes Potential. In Rüsselsheim findet man am Main einen Parkplatz für Autos. Warum nicht einen Ort für Begegnungen? Wein am Main, die Kerb, damals die Strandbar und jetzt auch das Bel R! Festival zeigen wie viel an diesem Ort möglich ist. Hier eine feste Bühne zu errichten für unterschiedliche Veranstaltungen würden die Stadt enorm aufwerten. Wir haben im verborgenen einen reichen Pool an Künstler, Performer und Musiker, die sich über einen solchen Spielort freuen würden und die Bevölkerung profitiert mindestens genauso sehr davon. Man könnte den Parkplatz vor dem Restaurant Höll auch hinter der Bühne mit Sandkästen für Beachvolleyball oder anderen Sportmöglichkeiten austatten. Sozusagen einen Multifunktionale Fläche, die den Bewohnerinnen und Besuchern der Stadt zeigt wofür „am Main“ eigentlich stehen sollte.
Garten aller Sinne
Auf dem unbebautem und abgesperrten Arial der GeWoBau könnte man einen phantastischen Begegnungsort für die Kinder der Umliegenden (Grund-)Schulen schaffen. Ein Ort an dem man sieht wie Hühner wohnen und Eier legen, wo Bienen sich nützlich machen und eine Zuhause haben, einen Ort,den man wie einen Barfußpfad nutzen könnte, um alle Sinne anzusoprechen und das Landleben in die Innenstadt zu holen. So kann man Kindern und Jugendlichen zeigen wo Honig und Eier herkommen, warum Insekten wichtig sind für unsere Umwelt und wie man Tomaten, anderes Gemüse und Blumen planzt. Kleinere Workshops mit Landwirten wären ebenso denkbar, wie Workshops zum Thema Recycling mit den Stadtwerken oder dem Makerspace Rakeet. Die Zielgruppe für dieses Projekt sind nicht nur Kinder und Jugendliche. Ich bin mir sehr sicher, dass sich auch Senioren finden, die Interesse hätten an solch einer Fläche/Workshops/ oder Projekt zur Beschäftigung Dieser Ort wäre allerdings auch an anderen Stellen denkbar – z.B. Grünfläche links des Gemeindeplatzes oder am alten Canadian Club, oder auch „freie“ städtische Grünfläche.
Sportfläche mit Basketballfeld am Mainvorland
Das Projekt hat keine feste Zielgruppe, sondern soll alle interessierte Menschen ansprechend, die sich sportlich betätigen wollen. Hierfür soll unmittelbar am Mainvorland eine Sportfläche geschaffen werden, die multifunktional genutzt werden soll. Das Mainvorland bietet vielen Menschen eine Erholungsmöglichkeit und eine Möglichkeit zu verweilen. Gerade in den Sommermonaten ist das Mainvorland hervorragend für Sport geeignet. Dementsprechend wäre eine Fläche am Mainvorland, zum Beispiel in der Nähe des Parkplatzes, für sportliche Aktivitäten geeignet. Die umliegende Natur und das Panorama des Mains ergänzen das Umfeld zusätzlich und laden zur Nutzung des Platzes ein.
Beschattete Sitzgelegenheiten
Aktuell befinden sich in der Innenstadt recht wenige beschatte Sitzgelegenheiten, außer in der Außengastronomie. Für einen kurzen Stopp, ohne etwas zu konsumieren braucht es Sitzbänke im Schatten. Dies dient zur Erholung bei hohen Temperaturen und kommt vor allem aber nicht nur älteren Menschen zu Gute. Es erhöht die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und lädt zum Verweilen ein.
Trinkbrunnen für die Innenstadt
Öffentliche Trinkbrunnen sind für die Einwohner, sowie auch Besucher eine Bereicherung. Angesichts immer wärmerer Temperaturen nicht nur im Hochsommer ist ausreichende Wasseraufnahme nicht nur für ältere Personen wichtig sondern für alle Menschen. An diesen Trinkbrunnen können Flaschen befüllt oder „aus der Hand“ getrunken werden. Ein Standort sollte der sozialen Kontrolle unterliegen, um Vandalismus zu vermeiden. Mögliche Standorte wären: Am Mainvorland, am Marktplatz, am Bahnhof, am Friedensplatz
Rüsselsheimer Friedensschutztage vom 11.09-08.10.2023
Vom 11.09. – 08.10.2023 wird auf dem Friedensplatz eine Open-Air-Ausstellung aufgebaut. Dazu werden Bauzäune aufgestellt und daran Planen angebracht, die mit Kunstwerken aus dem Kunstwettbewerb der Mayors for Peace bedruckt werden. Eine Veranstaltungsreihe vom 21. – 26. September begleitet die Ausstellung. 21. September – Internationaler Tag des Friedens der UNO Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 21.09.23 um 18:00 Uhr auf dem Friedensplatz; Vortrag zum Thema Frieden im Sinne des Gedenktages Fr, 22.9. Diskussionsvera. Erzieher, Lehrkräften v. Grund-, weiterführenden Schulen Sa, 23.9. Diskussionsveranst. m. Verbänden, Kooperationspartnern, Offenes Singen So, 24.9. Konzert mit dem Friedenshaus und dem Chor der Naturfreunde und Kaffee/Kuchen/Spezialitäten u. Austausch auf dem Friedensplatz Mo, 25.9. Friedensaktionen mit Schülern: Einladung zum Malen auf dem Friedensplatz für den Kunstwettbewerb der Mayors for Peace 26. September – Internationaler Tag für die vollständige Beseitigung der Kernwaffen Beendigung der Ausstellung am Dienstag, den 26.09.23 um 18:00 Uhr auf dem Friedensplatz; Vortrag zum Thema Gefahren der Kernwaffen Zielgruppe sind Schüler, Jugendliche, Bürger der Stadt Das Projekt bekommt eine Einzigartigkeit dadurch, dass ein bisher wenig beachteter zentraler Ort der Stadt belebt wird und ins Zentrum der Aufmerksamkeit gehoben wird. Eine zentrale Achse von der Bahnhofstraße über den Friedensplatz zum Vernapark entsteht. Die Verbindung von Bildung, Information, Geschichte mit Aufenthaltsqualität, Erfahrungsaustausch und grünerer Umgebung machen das Projekt besonders. Durch Sichtbarmachung und Nutzung des Friedensplatzes wird der Begriff Friedensschutzstadt greifbar und es entsteht eine Identifizierungsmöglichkeit und neues Merkmal für die Stadt Rüsselsheim am Main.
WIR Innenstadtkinder
Mit dem Projekt „WIR Innenstadtkinder“ soll sich für alle Grundschulkinder der Rüsselsheimer Innenstadt und ihre Geschwister die Idee einer anregenden Umgebung zum Spielen und Verweilen am Nachmittag im sozialen Nahraum verwirklichen. Hierzu möchten wir, analog zum „Spielmobil“ der städtischen Kinder- und Jugendförderung, das jährlich für zwei Wochen auf dem Bahnhofsvorplatz gastiert, dauerhaft einen farblich an die Vorgaben zur Platzgestaltung angepassten Container aufstellen. Ausgestattet mit Sitzgelegenheiten und einer geeigneten Auswahl an Spiel- und Sportgeräten, ließe sich ein pädagogisch begleitetes Angebot in der Innenstadt abbilden, dass von Kindern in dieser Form begeistert angenommen und auch explizit gewünscht wird. Die Auswertung des Projekts „Counting on Community“ der Grundschule Innenstadt, welches die Frage nach den Bedingungen für das well-being von Kindern in der Innenstadt fokussiert hat, hat das deutlich nachgewiesen. Im Rahmen des Bel R! Festivals konnten wir als Grundschule Innenstadt die Freude der Innenstadtkinder über Angebote dieser Art auf dem Bahnhofsvorplatz zudem direkt miterleben. Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich in den drei Tagen, die die Mitmach-Ausstellung der GSI Teil des Festivals auf dem Bahnhofsvorplatz war, ebenfalls positiv zu einem Angebot dieser Art positioniert. Besonders positiv wurde hierbei die Lebendigkeit im Quartier und die damit einher gehende Atmosphäre bewertet. Für uns als Grundschule in der Innenstadt hieße die Realisation des Projekts „WIR Innenstadtkinder“, das von pädagogischem Personal der Schule betreut wäre, für die Verwirklichung des gesetzlichen Anspruchs auf ganztägige Betreuung von Schulkindern ab dem Schuljahr 2025/2026 eine sinnvolle Erweiterung unseres Angebots über eine Ganztagsgestaltung in Klassenräumen hinaus. Die soziale Verbundenheit im Sprengel, die die Öffnung des Angebots vorsieht, erscheint hier als erheblicher Gewinn.
Tonstudio im Jugendtreff
Für Jugendliche und junge Erwachsene. Schon seit meiner Jugend wünsche ich mir einen Ort/Raum, um mit Gleichgesinnten Musik zu machen. Damals hätte es schon vielen aus meinem Bekanntenkreis geholfen, nicht auf der Straße abzuhängen, sondern sich kreativ auszudrücken an einem Ort, wo jeder toleriert wird. Ich habe mitbekommen, dass in der Rüsselsheimer Innenstand ein Jugendtreff geplant ist und bin in Kontakt mit vielen Musikern , die sich über so einen Ort freuen. Den Jugendarbeiter der Innenstadt Rüsselsheim habe ich im Rollwerk bei dem Hip-Hop Kulturevent kennengelernt und die Idee entstand mit der Zeit.
Projekt: Vertikale Begrünung in Rüsselsheim, + Spezieller Projektvorschlag
Für alle Bürger/innen Projekt Vertikale Begrünung in Rüsselsheim Rüsselsheim sollte städtische Gebäude, Mauern, Parkplatzfassaden und -zäune, wann immer es möglich ist, mit Kletterpflanzen begrünen. Kletterpflanzen : Efeu, Wein, Glyzinie, Clematis, Kletter-und Ramblerrosen, Hopfen , Akebie, Kletterhortensie uvm. Dadurch entstehen viele GRÜNE LUNGEN (siehe unten). Rüsselsheim sollte gleichzeitig auch Industrie und Gewerbe motivieren, eine Fassadenbegrünung, wo immer es möglich ist, vorzunehmen. Rüsselsheim sollte zukünftig durch baugesetzliche Vorgaben auf sämtliche Möglichkeiten einer Begrünung Einfluss nehmen. Mein spezieller Projektvorschlag ist, dass Rüsselsheim an jeder Rüsselsheimer Schule und jedem Kindergarten (mindestens) eine geeignete Gebäudeaußenwand mit Efeu begrünt. Warum diese Begrünung mit Efeu: 1. Efeu ist immergrün und es ist ein Selbstklimmer 2. Es ist im Herbst kein abfallendes Laub zu beseitigen. 3. Es entsteht auf Dauer ein Vogel-und Insektenparadies 4. Die Beeren des Efeus dienen Vögeln als Nahrung 5. Es entsteht ein Dauerschutz der Fassade, ein Fassadenanstrich ist nicht mehr nötig 6. Efeu dämmt die Fassade, das führt zur Energieeffizienz 7. Es entsteht eine sog. grüne Lunge, dauerhaft wird CO2 aufgenommen und und O2 abgegeben. 8. Es entsteht ein Kühlungseffekt in heißen Zeiten 9. Es entsteht ein Feuchtigkeitseffekt in heißen Zeiten 10. Wenig Pflege, Efeu braucht nur ab und zu einen Begrenzungsschnitt 11. Ästhetischer Wert, ein Labsal für die Seele 12. Begrünungen fördern die Gesundheit allein durch den Anblick der Farbe (Heilfarbe). Die Farbe grün stärkt das Immunsystem, reguliert den Blutdruck, beeinflusst positiv Gereiztheit, Nervosität uvm. 13. Efeu reinigt die Luft von Feinstaub. An jede begrünte Wand eines Schulgebäudes sollte die Stadt einen (mindestens) Nistkasten anbringen. Dieser wird dann z.B. im Rahmen des Biologieunterrichts betreut: 1x pro Jahr Brutkontrolle und 1 x pro Jahr Nistkastenreinigung.
(Lasten-)rad-Sharing für die Innenstadt
Die Stadt Rüsselsheim hat das Potential von einer Auto-Stadt zu einer Mobilitätsstadt zu werden. Wichtig für die Transformation ist es komfortable und kosteneffiziente Alternativen zum eigenen Auto aufzubauen. Ein wichtiger Aspekt ist die Verbindung von Wegeketten. Daher soll im Rahmen dieser Projektidee ein Lastenrad- und Bike-Sharing direkt auf dem Bahnhofvorplatz die Anschlussmobilität in die Innenstadt gewährleisten. Die entsprechenden nachhaltigen Boxen (z.B. Dachbegrünung) würden sich ideal in die bereits bestehenden Citydeck-Elemente einfügen. Besucher, die mit der Bahn nach Rüsselsheim kommen oder Anwohnende der Innenstadt, können nach dem Aufbau einfach und bequem über die Carré App entweder ein Lastenrad für bspw. den Wocheneinkauf ausleihen oder zwei Fahrräder für bspw. einen Ausflug am Mainvorland ausleihen. Im Rahmen von entsprechenden Einführungsveranstaltungen kann den Anwohnenden und Interessierten die Funktionsweise nähergebracht werden und diese „neue“ Form der Mobilität als eigene Fortbewegungsoption ausprobiert werden. Optional können auch gerne noch weitere Fahrradabstellboxen zzgl. Sharing-Rädern im Innenstadtbereich aufgebaut werden – so könnte z.B. am Landungsplatz eine zweite Station entstehen und eine Wechselbewegung zwischen Bahnhofsplatz und Landungsplatz initiiert werden.
Fahrradbetriebener Plastik-Shredder
Zielsetzung: Mit dem Projekt soll den Bürgerinnen und Bürgern praktisch veranschaulicht werden, wie man Plastik recyceln kann und was man schließlich alles „Neues“ daraus machen kann – ohne dass dafür extra neues Plastik hergestellt werden muss. Es soll ein umweltbewussteres Handeln erzielt werden und die eigenen Handlungsoptionen aufzeigen. Projektbeschreibung: Rakeet entwickelt und baut gemeinsam mit interessierten Bürgern 1-2 Fahrrad-betriebene Plastik-Shredder. Den Bauplan für den Shredder erhalten wir von der weltweiten „Precious Plastic“ Community, welche werbewirksam verwendet werden kann. Mit einem der Plastik-Shredder sollen im Rahmen des sechs-monatigen Projekts mindestens einmal im Monat eine öffentliche Plastik-Shredder Aktion für alle Rüsselsheimer durchgeführt werden. Die Aktion wird mit entsprechendem Vorlauf medial beworben und die Bürger zum Plastiksammeln motiviert (Querbezug zu Projektantrag „Plastik(h)eimer“). Im Rahmen der Aktion informiert Rakeet allgemein über Plastik, die Belastung dadurch für die Umwelt und zeigt einfach-umsetzbare Handlungsempfehlungen für Jedermann/Jederfrau auf. Zusätzlich können die Bürger ihr mitgebrachtes Plastik selbst-shreddern. Aus dem gesammelten, gewaschenen und getrockneten Plastik der vorherigen Aktion sollen dann gemeinsam – durch einen Schmelz- und Pressvorgang – neue kleine Formen zur Veranschaulichung geschaffen werden. Diese können sich die Bürger mitnehmen. Die Vision ist gemeinsam mit Stadtverwaltung, Bevölkerung und Unternehmer gegen die allgegenwärtige Plastikverschmutzung vorzugehen und die Stadt damit zu einem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Recycling zu machen.
Plastik(h)eimer
Zielsetzung: Mit dem Projekt soll die Aufmerksamkeit auf den hohen Plastikverbrauch in unserer Gesellschaft erhöht werden und aktiv etwas gegen die Verschmutzung getan werden. Die Vision ist gemeinsam mit Stadtverwaltung, Bevölkerung und Unternehmer gegen die allgegenwärtige Plastikverschmutzung vorzugehen und die Stadt damit zu einem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Recycling zu machen. Projektbeschreibung: Gemeinsam mit interessierten Bürgern sollen bei Rakeet sechs nachhaltige Plastiksammelboxen gebaut werden. Diese werden für den definierten Projektzeitraum im Stadtgebiet an relevanten Knotenpunkten positioniert und laden zur Plastik-Spende ein. Rakeet leert die Sammelboxen für die gemeinsame Aktion in regelmäßigen Abständen. Parallel organisiert und koordiniert Rakeet entsprechende Plastik-Sammelaktionen. Im Rahmen der Aktionen werden die verschiedenen Arten von Plastik vorgestellt und deren Recyclingpotential erklärt, sodass die Bürger mit neuem Wissen nach Hause gehen und idealerweise als Wissensbotschafter agieren. Das gesammelte Plastik kann für das Rakeet „Müll-Changer“-Projekt verwendet werden (siehe separaten Projektantrag). Besonderheiten und allgemeine Relevanz Laut dem Naturschutzbund (NABU) haben sich die Kunststoffabfälle durch Verpackungen in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Nicht alle der Verpackungen landen im richtigen Abfalleimer, sodass die Umwelt belastet und das Plastik nicht dem Recycling-Kreislauf zu geführt werden kann. Mit den Sammelaktionen und den Plastiksammelbehältern soll das Plastik(h)eimer-Projekt gegenwirken und dazu beitragen die Umwelt zu entlasten.
Schirme für Schatten
Unser Klima verändert sich und auch die Sonneneinstrahlung wird in den letzten Jahren gefühlt immer stärker. In Summe werden Innenstädte damit immer problematischer für Menschen, die pralle Sonne und hohe Temperaturen nicht gut vertragen. Mehr Schatten und weniger Erhitzung wäre wünschenswert. Ich habe eine Aktion wie diese bereits in Südfrankreich gesehen, von dort ist die Idee schon bis nach Mitteleuropa vorgedrungen. Auch in vielen deutschen Städten (z.B. Michelstadt im Odenwald, Königstein) gibt es mittlerweile Schirmüberdachungen über Einkaufstraßen. Sie spenden Schatten, halten Regen ab und machen aus den oftmals grauen Straßen einen bunten Hingucker. So etwas erhoffe ich mir auch für Rüsselsheim: Einerseits eine Verbesserung der Infrastruktur und der Aufenthaltsqualität, anderseits ein imagesteigender Hingucker in ansonsten oftmals austauschbaren Innenstädten. Mit diesen Zielrichtungen wird auch das Thema fortgeführt,dass die Stadt schon am Bahnhofsplatz begonnen hat.Die Schirme könnten auch gestiftet werden von Innenstadtgeschäften und-gastronomien (Zeichen des Zusammenhalts).So wären nicht nur die Bürger integriert, die von mehr Schatten profotieren, sondern alle Innenstadtakteure können Teil dieser Aktion werden. Am liebsten würde ich die Aktion in der Marktstraße , knappsüdlich des Marktplatzes machen. dort wäre man nahe dran am Wochenmarkt, dem Gemeindeplatz und an einer der auffälligsten Stellen der Stadt.
Weitsicht
Ein mehrstufiges Podest rundum zum Sitzen, Schauen, Warten, Nachdenken, Ausruhen mit anderen ins Gespräch kommen, und mehr. Als Mittelpunkt auf dem Landungsplatz und vielleicht auch auf dem Bahnhofsplatz. Vorbild können die „Zuschauer-Felsen“ des Hessischen Rundfunks auf dem Hessentag 2017 sein. Meine Fotos 17.06.2017 zeigen, wie so etwas angenommen wurde und aussehen kann. Dies kann, wie auf dem Hessentag, als zeitweilige Installation in Form und Material eines Messebaus realisiert werden, oder langfristig als feste Strukur angelegt werden. Die damaligen Baupläne des Hessischen Rundfunks und eine Erläuterung vom Leiter der Veranstaltungstechnik füge ich bei. Eine zeitweilige Installation kann als Test der Akzeptanz dienen, bevor über eine dauerhafte Lösung nachgedacht und entschieden wird. Beispiel für eine feste Installation ist ein Sitzhügel aus Stein am Hamburger Elbufer in Övelgönne, wie mein weiteres Foto zeigt. Eine solche massive Konstruktion wäre langfristig für das Mainvorland erforderlich. Anlagen: 2 Fotos vom Hessentag 2017, 2 Skizzen vom HR mit erläuternder Mail. rnder Mail. 1 aktuelles Foto vom Hamburger Elbufer.
Handy Frei
Hallo, da unsere Kinder/Teenager schon sehr früh mit dem Smartphone in Kontakt kommen. Würde ich sagen das man dieser Generation Alternativen bietet oder aufklärungen. Z.B eine Einladende Strandbar mit kostenlosen Parkplätzen. Alt mit Jung zusammen mischen, Tiere mit den Menschen in Verbindung bringen damit diese Gesellschaft lernt Verantwortung zu übernehmen. Unsere Kinder zumindestens viele davon sind verloren, dass Handy ist die oberste priorität aber ich finde das die Kindheit an sich sehr wichtig und wertvoll ist. Also finde ich das wir den Smartphone Kindern etwas entgegen kommen müssen sowie unseren Senioren etwas bieten müssen.
Verkehrsversuch Fahrrad-Innenstadt – Vom Bahnhof zum Main
Fahrradstraße mit roter Markierung, Autos sind hier geduldet, aber Fahrräder haben Vorfahrt. Fahrradständer auf dem Löwenplatz
An der Bahnhofstraße. + Marktstr. gibt es je 1 Fußgängerampel. Die sind lange rot zu Gunsten des Autoverkehrs. Viele gehen bei rot drüber, weil es nervig ist. Hier müssten Fußgängerüberwege hin = „Vorfahrt“ für Fußgänger. Alternativ sollten die Ampeln für Fußgänger immer grün sein. Autos schalten mit Induktionsschleifen auf rot.
Verna-Park öffnen
Der Verna Park Der Park liegt an der Frankfurter Straße, wobei der Haupteingang durch Gittertore verdeckt wird. Einladender wäre der Eingang ohne Gitter, zumal dann auch der Blick – bzw. die Blickschneise von der Frankfurter Straße – auf die schönen Pflanzen und Bäume möglich wäre. Zielgruppe: Alle Bürger, Touristen -> Verbesserung der Atmosphäre, mehr Grün wird sichtbar
Bakers Cup sowie Mercure Cap und Rhein Main Cup
– in Zeiten von früher gab es 1 mal im Jahr den Bakers Cup wo sich Teams bildeten und im Käfig Fußball gespielt haben der Veranstalter war der Bäckerladen (keiner macht den Drogen) dies könnte man ausführen am C&A Gebäude wo früher auch bei der WM spiele gezeigt worden sind die Stadt ist Tod nur assoziiert mehr Vielfalt ein schönes Center könnte man an der alten Opel Rennbahn anbringen mit einer Haltestelle von Bischofsheim nach Nauheim es gab auch den mercure Cup am Stadion im Sommerdamm wo top Teams aus der ganzen Welt kamen sowie den rhein Main Hallen Cup die stärksten Mannschaften in der Region sowie den rüsselsheimer stadtmeister ich wäre bereit mich zur Verfügung zu stellen jeder konsomiert hier Drogen mehr Konzerte auch für deutsche Mitbürger Christina Stürmer die Toten Hosen oder was weis ich ihr reist Bolzplätze weg Kinderspielplätze für luxus Heime das ist nicht gerecht mehr Vielfalt mehr grün eine schöne Lounge zum Beispiel oben da wo die Adam Opel Statur ist eine schöne Skyline bar für Opel dies könnte man fly Opel nennen oder … naja es ist schade früher kannte man sich in rüsselsheim alle jetzt hat man Angst durch die Stadt zu gehen auch für die älteren ist es schade ein Sauna Park wäre gut für die wie im alten lache Bad die Stadt hat Fortschritte gemacht durch den Hessentag das gewobau Gebäude ist nicht schön geworden wie im Ghetto von hinten man muss Gebäude abreisen und statt leer mehr grün wenn Interessanten kommen können die immer noch bauen gewobau hat alles in der Hand man muss nur gut Wirtschaften gewobau könnte dieses Projekt umsetzen und ein Forum bauen und es Rennbahn Forum nennen die Haltestelle und Parkplätze soll die deutsch Bahn machen
Graffitigestaltung der Unterführung am Friedensplatz
Wir möchten gerne mit mehreren Künstlern, gemeinsam die komplette Unterführung gestalten. Man kann dort auch einen Workshop für Kids durchführen, sodass die Ergebnisse der BürgerInnen/Teilnehmer auf lange Zeit bestehen. Zudem wären verschiedene Varianten oder Orte denkbar – z.B. kann die Gestaltung auch vollständig mit Kindern entwickelt und realisiert werden.
7x5x5 SINNE|METER
Mein Projekt richtet sich an alle Menschen der Stadt Rüsselsheim, wir alle sind in den letzten Jahren sehr geprägt worden, durch Corona, den Krieg, die Umwelteinflüsse, auch Ängste um den Job haben uns stark beeinflusst. Viele leiden an Depressionen und haben Angst was noch kommt. Im Rahmen meiner Masterthesis letztes Jahr im Sommer 2022 im Studiengang Innenarchitektur habe ich dieses Thema behandelt und ein Projekt entwickelt das genau nach diesem Wettbewerb gerufen hat. Ich habe 7 Räume entwickelt die Menschen helfen sollen mit diesen Unsicherheiten besser umgehen zu können. Das Ganze mithilfe von Sinnen. Denn Sinne helfen uns dabei unsere Umgebung besser wahrnehmen zu können und auch kleine Dinge wieder wertschätzen zu lernen. Diese Räume sollen Sicherheit schenken und uns nicht auf falsche Sicherheiten zu verlassen. Die Räume geben uns einen Mehrwert und lassen uns die Innenstadt ganz neu nutzen. Frage: Gibt es die Möglichkeit Unterlagen nachzureichen? ich würde gerne meine Projektunterlagen einreichen?
Überdachte Innenstadt-Mall
Familien, Shopping, SeniorInnen, TouristInnen, ArbeiterInnen etc. Vom Bahnhof aus können alle Menschen sehr gut die Innenstadt mit seinen Geschäften erreichen. Es müssen wieder bekannte Shopping-Ketten in die Stadt / Geschäfte einziehen. Alles sollte überdacht sein, dass man bei Wind und Wetter, bei Lust und Laune in der Innenstadt shoppen kann. Rüsselsheim ist von überall sehr gut zu erreichen und wäre ein tolles Ziel für eine Mall. Auch das Seniorenheim würde sich bestimmt über richtige Shoppingerlebnisse freuen. Kleine Spielpätze für Kinder wären ebenfalls eine Bereicherung der Innenstadt. Kleine Ruheoasen zum Hinsetzen und Verweilen wären denkbar. Geschäfte wie H&M, C&A, Tommy Hilfiger, Sportgeschäfte, Schreibwarenläden, Optiker, Friseure, Apotheken, Cafes, Lebensmittelläden, Spielwarengeschäfte… Eine Mall wie in Sulzbach wäre toll. Auch ein großes Kino in der Stadt, wäre ein Traum!!!
Nutzung bzw. Aufwertung des Europaplatzes
Der Platz soll ein Treffpunkt für Alle sein. Der Glaspavillion soll am Tage ein Kaffee mit kleinem Speisenangebot beherbergen. Abends sollen Vereine die Möglichkeit haben , ihre Veranstaltungen durchzuführen. Damit meine ich kleine Turniere wie z.B. Skat, oder, oder ,oder. Der Platz soll im Sommer natürlich bestuhlt sein. Ein Außen Schach kann ich mir vorstellen und einen kleinen Spielplatz für die Kinder. Also Unterhaltung für Alle. Natürlich müssten die Autos an einem anderen Platz abgestellt werden. Durch die Belebung würde der derzeit beliebte Drogenumschlagplatz mindestens reduziert werden.
Begrünung, sportliche Aktivität im Außenbereich
Aufwertung der Innenstadt durch mehr Begrünung: Aufstellen von kleinen und großen Pflanzkübeln am Bahnhofsplatz. Entfernung der Gittertore am Eingang zum Verna-Park, Stadtpark. Dadurch hätte man einen schönen Blick auf den Stadtpark schon von der Frankfurter Straße aus. Es würde einladender wirken, den Park zu betreten. Der vorhandene Gittertoreingang wirkt eher abweisend. Für alle Altersgruppen und Touristen! Mainvorland: Aufstellen von Außensportanlagen (vgl. schon bestehende Anlagen der Horlache) Für Jugendliche, Familien, fitte Senioren, Touristen! Toilettenanlagen mit Personal im Bahnhofsbereich und am Mainvorland. Für die Gesamtbevölkerung und Touristen!
Förderkriterien
Laden Sie hier die Förderkriterien herunter oder informieren sie sich gleich hier über die Förderkriterien:
Die Stadt Rüsselsheim schreibt insgesamt bis zu 400.000 Euro Fördergelder für Bürgerprojekte zur Belebung und Transformation der Innenstadt aus, die auch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen!
Dafür werden gemeinsam mit allen Bevölkerungsgruppen und Akteuren konkrete Projektideen und sogenannte Realexperimente entwickelt und aus einem Umsetzungsbudget – gefördert durch das hessische Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ – gebündelt im Rahmen von „4 Wochen Zukunft Innenstadt“ realisiert.
Die Förderkriterien wurden durch die Lenkungsgruppe, besetzt mit Vertretern aus allen Fachbereichen der Verwaltung erarbeitet. Sie ermöglichen eine Bewertung und letztlich Auswahl der vorgeschlagenen Projektideen für 4 Wochen Zukunft durch eine Jury. Die Jury entscheidet darüber, welche Projekte eine Förderung erhalten. Sie wird auf Vorschlag der Fraktionen der Rüsselsheimer Stadtverordnetenversammlung mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Rüsselsheimer Zivilgesellschaft, Vereinen und Verbänden besetzt.
Die Projekte konnten bis 26.Mai 2023 eingereicht werden. Nach der Vorprüfung durch die Lenkungsgruppe im Juni 2023 entscheidet die Jury am 13.Juli 2023, welche Projekte eine Förderung und in welcher Höhe erhalten.
Wer?
Projektideen kann jeder einreichen, also:
alle Rüsselsheimer & jeder mit Bezug zur Stadt
Vereine, Verbände, Initiativen
Öffentliche Einrichtungen
Unternehmern
Ein PLUS bei der Jurybewertung: Sie haben nicht nur eine tolle Projektidee, sondern sind auch bereit, sich bei der Umsetzung und weiteren Betreuung des Projekts als Kümmer zu engagieren.
Wo?
Die Projekte sollen in der Innenstadt umgesetzt werden:
Innenstadtbereich von Rüsselsheim (Kernstadt)
Ein PLUS: Projektideen für die sogenannten Schwerpunkträume,Bahnhof (vor allem der Bahnhofsvorplatz), Marktstraße, Bahnhofsstraße und die Parkplatzflächen am Mainufer!
Was?
Gesucht werden:
innovative und neue Ideen, die bei „4 Wochen Zukunft“ kurzfristig realisierbar und sichtbar sind,
bauliche (Sitzmöglichkeiten, Urban Gardening etc.) und nicht-bauliche (Aktivitäten, Veranstaltungen etc.)
kleine und leicht umsetzbare Interventionen, temporäre Aktionen, Zwischennutzungen usw.