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Pressemitteilung

Magistrat legt Sachstandsbericht zur Sanierung des Rüsselsheimer Theaters vor

In einem umfassenden Bericht informiert der Magistrat die Stadtverordneten der Stadt Rüsselsheim am Main über den aktuellen Sachstand und die Kostenschätzung der beauftragten Planungsbüros der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen am Theater Rüsselsheim.

Blick auf das erleuchtete Theater und die Stadtbücherei. Im Vordergrund der stillgelegte Brunnen.

Der Magistrat trägt damit einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Rechnung, der einen solchen Bericht nach Abschluss der Grundlagenermittlung und Vorplanung vorsieht.

„Nun liegen die Ergebnisse der Leistungsphase 2 vor und bilden die Grundlage für die weiteren zu treffenden Entscheidungen. Nach einer umfassenden Analyse kommen die Fachplaner zu dem Ergebnis, dass eine ‚kleine Sanierung‘, also lediglich eine Umsetzung der drängendsten Maßnahmen, technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Wenn wir nicht vollumfänglich sanieren, ist ein Weiterbetrieb nicht möglich und wir müssen das Theater schließen“, fasst Oberbürgermeister Patrick Burghardt zusammen. 

Neben dem Verzicht auf eine Trennung in einzelne Bauabschnitte, empfehlen die Planer eine energetische Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes. Durch die Förderfähigkeit für energetische Maßnahmen ergäben sich eindeutige Kostenvorteile sowie bessere Energieverbrauchswerte, die auf lange Sicht die Betriebskosten senken. Auch eine erste Kostenschätzung ist Teil des Berichtes. Für die Basisvariante veranschlagen die Experten knapp 41,8 Millionen Euro, für die energetische Sanierung des Denkmals knapp 42,4 Millionen Euro. 

„Es ist klar, dass wir diese Kosten als Stadt in der aktuellen Haushaltslage nicht werden stemmen können. Daher ist es jetzt umso wichtiger, in die passgenaue Fördermittel-Akquise einzusteigen“, erklärt Burghardt. „Aber: Wir brauchen den politischen Willen der Stadtverordnetenversammlung, um ein integriertes Sanierungs- und Finanzierungskonzept zu erarbeiten.“ Über ein gemeinsames Bekenntnis zum Erhalt des denkmalgeschützten Theaters wird die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 25. September abstimmen. 

Bereits zugestimmt hat die Betriebskommission des städtischen Eigenbetriebs Kultur123. „Das Gremium hat sich in dieser Woche vor Ort eine Meinung gebildet und geschlossen ein Bekenntnis für den Erhalt des Theaters abgegeben. Mit den vorliegenden Grundlagen können wir nun die nächsten Schritte gehen“, erläutert Burghardt. 

Zunächst werden die Planungen der Architekten noch einmal auf die Notwendigkeit der einzelnen Maßnahmen überprüft, um weitere mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren. Darüber hinaus wird die Stadt passgenaue Förderprogramme ermitteln und einbinden.

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