„Ich freue mich sehr, dass ihr da seid. Auch im Namen des Oberbürgermeisters möchte ich mich sehr herzlich bedanken, dass ihr heute den Segen ins Rathaus bringt“, lobte Bürgermeister Murat Karakaya den königlichen Besuch. Er befürwortete das Engagement der Sternsinger: „Ich finde es toll, dass ihr euch für Kinderrechte stark macht. Ihre Rechte sind von zentraler Bedeutung, denn Kinder können nichts dafür, wo sie aufwachsen. Umso größer ist unsere Verantwortung, sie zu stärken.“ Karakaya richtete seinen Dank auch an die Gemeindemitglieder und Eltern, die die Aktion mit vorbereitet haben.
Die diesjährige Spendenaktion der Sternsinger steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Mit der Aktion Dreikönigssingen 2026 werden Kinder und Erwachsene in Deutschland dazu ermutigt, gemeinsam ein Zeichen gegen Kinderarbeit zu setzen. Im Mittelpunkt steht das südasiatische Land Bangladesch. Die Spendenaktion fördert die Bildung und Aufklärung von indigenen Bevölkerungsgruppen und unterstützt dabei, Kinder aus gesundheitsschädlicher Arbeit herauszubringen.
Die Sternsinger brachten den Segensspruch „C+M+B“ („Christus segne dieses Haus“) am Haupteingang des Rathauses, an der Bürotür des Oberbürgermeisters, des Bürgermeisters und des Stadtrats an. Zusammen mit weiteren Engagierten werden sie in ganz Rüsselsheim den Segen Christi bringen und für Not leidende Kinder sammeln.
Das Sternsingen ist ein alter Brauch aus dem Mittelalter. Schon damals zogen Kinder durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach. Seit 1959 ruft das Kindermissionswerk mit der Aktion „Dreikönigssingen“ zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder auf. Im Rüsselsheimer Rathaus gehört der Besuch der Sternsinger seit vielen Jahren zu jedem Jahresbeginn dazu.




