Mit zahlreichen baulichen, organisatorischen und pädagogischen Maßnahmen hat sie dazu beigetragen, dass Kinder sicherer, selbstständiger und nachhaltiger zur Schule gelangen können“, teilt Stadtrat Simon Valerius mit. Der enge und engagierte Austausch der städtischen Abteilung Mobilität mit Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Fachakteuren habe dabei maßgeblich zum Fortschritt beigetragen.
Vielfältige Maßnahmen an mehreren Schulstandorten umgesetzt
Im gesamten Stadtgebiet wurden 2025 an zahlreichen Schulstandorten Verbesserungen im Verkehrsumfeld vorgenommen. Unter anderem wurden an der Goetheschule (Berliner Viertel) sichere Laufwege mit gelben Fußabdrücken auf den Gehwegen gekennzeichnet. Außerdem gibt es dort jetzt einen provisorischen Fußgängerüberweg, um die Sichtbarkeit der Schülerinnen und Schüler im Straßenraum zu erhöhen.
An der Immanuel-Kant-Schule wird der Verkehr seit diesem Jahr unter anderem mit Maßnahmen wie Fahrbahnschwellen („Berliner Kissen“) und „Frankfurter Hüten“ verlangsamt. Eine neue Querungshilfe gibt es nach der Neugestaltung der Kreuzung Adam-Opel-Straße/Max-von-Laue-Straße.
An der Grundschule Königstädten helfen „Frankfurter Hüte“ an den Gehwegrändern und Markierungen für die Querung dabei, die Sichtbeziehungen zu verbessern, Gehwege freizuhalten und gefährliche Haltemanöver zu vermeiden.
Anpassungen der Beschilderung gibt es im Wendehammer der Eichgrundschule. Sie tragen dazu bei, den Verkehr zu lenken und den Bring- und Holverkehr zu reduzieren.
Über mehr und bessere Rad- und Rollerabstellanlagen dürfen sich seit diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule und Grundschule Königstädten freuen. Das soll dazu motivieren, den Schulweg allein zu bewältigen.
Für Schülerinnen und Schüler, die mit dem Bus fahren, wurden an der Gerhart-Hauptmann-Schule, Parkschule und Sophie-Opel-Schule die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und die Warteflächen vergrößert.
„Diese Maßnahmen zeigen, wie breit das schulische Mobilitätsmanagement inzwischen aufgestellt ist – von Markierungen über Querungshilfen bis zu baulichen Eingriffen, die dauerhaft zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen“, fasst Valerius zusammen.
Schulmobilitätspläne als strategische Basis
Die Stadt unterstützte 2025 außerdem die Eichgrundschule und die Goetheschule bei der Erstellung ihrer Schulmobilitätspläne. Diese Pläne bilden die Grundlage für systematische Verbesserungen im Schulumfeld und enthalten konkrete Empfehlungen für Verkehrsberuhigung, sichere Querungsstellen, Radverkehrsführungen und Maßnahmen zur Reduzierung des Bring- und Holverkehrs. Bereits neun Schulen in Rüsselsheim haben Schulmobilitätsplane, für die Parkschule wurde der Prozess dafür gegen Jahresende gestartet.
Starke Beteiligung beim Schulradeln
Erneut beteiligten sich viele Rüsselsheimer Schulen erfolgreich am Schulradeln. Insgesamt wurden 94.589 Kilometer gesammelt – ein wichtiges Signal für klimafreundliche Schülermobilität. Die Max-Planck-Schule, das Neue Gymnasium und die Immanuel-Kant-Schule belegten die vorderen Plätze.
Netzwerkarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Das Netzwerk „Besser zur Schule Rüsselsheim“, das unter Koordinierung der Stadt zweimal jährlich tagt, begleitet die Entwicklungen durch fachlichen Austausch, gemeinsame Workshops und Ortsbegehungen. Die enge Zusammenarbeit mit der Ortsverkehrswacht, dem ADFC, den Schulen sowie engagierten Eltern ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.
Zudem war Stadtrat Simon Valerius als Vertreter der Stadt bei der Landeskonferenz „Schulwege im Blick – Politik für sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen“ aktiv beteiligt und brachte die Rüsselsheimer Erfahrungen dort ein.
Fazit
2025 war ein wichtiges Jahr für die Weiterentwicklung sicherer und nachhaltiger Schulwege in Rüsselsheim. Die Vielzahl der Maßnahmen – von baulichen Eingriffen über Markierungen bis hin zu strategischen Plänen – hat die Sicherheit und Selbstständigkeit der Kinder deutlich gestärkt. Stadtrat Valerius kündigt an: „Auch 2026 wird die Stadt das schulische Mobilitätsmanagement konsequent weiterführen und weitere Schulen sowie Maßnahmen einbeziehen.“
Kontakt für weitere Informationen und Rückfragen
ist die Abteilung Mobilität im Amt für Mobilität und Tiefbau. Sie ist per E-Mail an mobilitaetruesselsheimde zu erreichen.







