2026 sind insgesamt 10.000 Euro Fördermittel im Haushalt eingeplant. Sie sind eine kleine Unterstützung dafür, dass Projekte im Natur- und Landschaftsschutz oft zeit-, kosten und personalintensiv sind.
Im vergangenen Jahr wurde unter anderem ein Amphibienzaun gefördert. So konnten Naturschützerinnen und -schützer Erdkröten auf ihrer Wanderung vor einer Straße abfangen und sicher zu ihren Laichgewässern transportieren. Ein weiteres Projekt, für das Fördermittel beantragt worden waren, hat die Stadt in eigener Verantwortung übernommen. Da die Vogelart Steinschmätzer steiniges Gelände bevorzugt, hat die Stadt auf einer ihrer Fläche Drahtschotterkörbe aufgestellt. Für diese Maßnahme wurde der Fördertopf nicht belastet.
Auf der Internetseite www.ruesselsheim.de/klima-und-umwelt/natur--und-artenschutz/ (Öffnet in einem neuen Tab) ist nicht nur die Förderrichtlinie zu finden. Neu steht dort nun auch ein Formular zur Verfügung, das Antragstellende direkt ausfüllen und losschicken können. Das Dokument kann auch weiterhin ausgedruckt per Post geschickt werden an: Stadt Rüsselsheim am Main, Untere Naturschutzbehörde, Mainzer Straße 7, 65428 Rüsselsheim am Main. Bei Rückfragen beraten die Kollegen der Unteren Naturschutzbehörde gern, wie ein Projekt vielleicht noch zielführender umzusetzen ist, oder wo etwaige Hürden auftreten könnten.



