Die Ausstellung rückt Frauen in den Mittelpunkt, die mutig ihren eigenen Weg gegangen sind, gegen Widerstände und Konventionen, und oft auch gegen den vorherrschenden Zeitgeist. Die Ausstellung zeigt Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten, darunter bekannte Namen wie Sophie Scholl, Marlene Dietrich oder Dunja Hayali ebenso wie weniger bekannte Persönlichkeiten. Sie alle haben sich für Veränderungen eingesetzt: für Gleichberechtigung, für Freiheit und für gesellschaftlichen Fortschritt.
Bei der Präsentation im vergangenen Jahr wurde die Ausstellung dabei um eine „Rüsselsheimer Rebellin“ erweitert, die ehemalige Stadtverordnete Edith Rebenich. Das Frauennetzwerk möchte diesen Gedanken fortführen und nun jedes Jahr eine weitere Frau aus Rüsselsheim am Main würdigen, die sich in besonderer Weise engagiert hat oder bis heute engagiert. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Vorschläge einzureichen und so lokale Vorbilder sichtbar zu machen. Am Aktionstag steht im freiraum f3 eine Kiste für die Vorschläge bereit. Aber auch per E-Mail können Vorschläge an das Netzwerk gerichtet werden unter bffruesselsheimde.
Gerade auch auf kommunaler Ebene wird deutlich, wie wichtig Engagement ist. Ob in Vereinen, Initiativen, Politik oder im sozialen Bereich – auch in Rüsselsheim am Main haben Frauen die Stadt geprägt und weiterentwickelt. Die Ausstellung möchte dazu anregen, genauer hinzuschauen: Wer hat hier vor Ort Verantwortung übernommen? Wer hat Strukturen hinterfragt? Wer hat neue Wege eröffnet?
Die Ausstellung ist am 7. März von 10:30 bis 13:00 Uhr im offenen Atelier freiraum f3 zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Plakatausstellung kann zudem von Schulen, Vereinen, Initiativen und weiteren Einrichtungen kostenlos ausgeliehen werden. Damit eignet sie sich besonders für Projektwochen, Aktionstage oder begleitende Bildungsangebote rund um Gleichberechtigung und gesellschaftliches Engagement. Informationen zur Ausleihe erhalten Interessierte unter bffruesselsheimde.



