Ziel war es, den Wurzelraum der betroffenen Bäume zu vergrößern sowie deren Stand- und Verkehrssicherheit nachhaltig zu gewährleisten. Auslöser der Maßnahme waren Schäden an der Pflasterdecke, die durch Wurzelaufwölbungen verursacht wurden und zu Stolpergefahren geführt hatten.
Im Zuge der Arbeiten hat eine Fachfirma die Wurzelbereiche mit einem Saugbagger schonend freigelegt. Anschließend hat sie die Wurzeln der Bäume teilweise untergraben, um oberflächennahe Wurzeln abzusenken und Konflikte mit der befestigten Oberfläche zu minimieren. Flächig erweiterte sie dabei den Wurzelraum, stattete diesen mit Belüftungselementen aus und verfüllte ihn abschließend mit strukturstabilem, gut durchwurzelbarem und mit Pflanzenkohle angereichertem Substrat.
Zur Verbesserung der Standortbedingungen, insbesondere der Bodenbelüftung und Wasserdurchlässigkeit, wurde zugleich der Belag angepasst. Anstelle einer vollflächigen Pflasterung kam in den Baumumfeldern ein wasserdurchlässiger Belag aus wassergebundener Wegedecke zum Einsatz und Belüftungselemente wurden verbaut. Die drei westlichen Baumstandorte sind nun zu einer zusammenhängenden Fläche zusammengeführt, während die angrenzenden Verkehrsflächen weiterhin mit Pflaster befestigt sind.






