Wer ein Carport, eine Garage, eine Gartenhütte oder Solaranlagen plant, erhält dort mit ein paar Klicks eine erste rechtsunverbindliche Einschätzung, ob das Stellen eines Bauantrags notwendig ist.
Sollte ein solcher Antrag erforderlich sein, führt das Portal in den nächsten Schritten die wichtigsten Vorgaben auf, die zu berücksichtigen sind, zeigt Links auf geltende Satzungen, Vorschriften oder Bebauungspläne an und nennt die zuständigen Ansprechpersonen. Zum Abschluss können sich die Bürgerinnen und Bürger eine Zusammenfassung ausdrucken oder abspeichern, falls sie später alle relevanten Informationen noch einmal durchgehen oder Unterlagen zusammenstellen möchten. Auch für den Fall, dass keine Baugenehmigung notwendig ist, können sie sich eine Zusammenfassung erstellen lassen, um diese zu einem persönlichen Termin mitzubringen und die Auskunft nochmals bestätigen zu lassen.
Stadtrat Simon Valerius erläutert weiter: „Bauinteressierte erhalten über den ‚Quick-Check Bauantrag‘ unter anderem zu Carports oder Solaranlagen schnell eine Erstauskunft und können die notwendigen persönlichen Termine mit der Stadtplanung oder der Bauaufsicht effizient vorbereiten und planen. Dadurch können die Bürgerinnen und Bürger mehrfache Termine vermeiden und die Stadtverwaltung kann die Anliegen zügiger bearbeiten.“ Die Stadt befindet sich derzeit ebenfalls in Vorbereitung zur Freischaltung von weiteren bauaufsichtlichen Online-Verfahren. Beim „Quick-Check Bauantrag“ zählt Rüsselsheim zu den Pilot-Kommunen, die die Applikation erprobt haben.
Der „Quick-Check“ ist unter https://quickcheck-bauantrag.de/ (Öffnet in einem neuen Tab) zu erreichen. Es ist auch möglich unter www.ruesselsheim.de (Öffnet in einem neuen Tab) in der Suche das Wort „Quick-Check“ oder „Bauantrag“ einzugeben.

