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Pressemitteilung

Erste Veranstaltungen in temporärer „Orangerie“ am Wochenende

Im neuen temporären Begegnungsort an der Marktstraße 24 finden am kommenden Wochenende erste Veranstaltungen statt.

Den Auftakt bildet die Bannerausstellung zum Thema „MENSCHENRECHTE SIND NICHT VERHANDELBAR“ am Samstag (26. September). Die Eröffnung erfolgt um 11:00 Uhr durch die Stadt Rüsselsheim am Main gemeinsam mit Oberbürgermeister Patrick Burghardt, dem Geschäftsführer der gewobau Torsten Regenstein und dem ehrenamtlichen kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen Steffen Walther. 

Die Ausstellung, gefördert von der Aktion Mensch, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Rüsselsheim am Main, des Kreises Groß‑Gerau, der Stadt Riedstadt, der Selbsthilfekontaktstelle Groß‑Gerau, der Stiftung Nieder‑Ramstädter Diakonie, Vitos Teilhabe gGmbH, WfB Rhein‑Main e.V., der Lebenshilfe Kreisvereinigung Groß‑Gerau e.V., BASIS e.V. – Mainspitze sowie Wohnen im Inselhof Rüsselsheim e.V. Außerdem wird der Musikpädagoge Wolfgang Thomas musikbegeisterte Menschen unter dem Motto „All inklusiv – deine Stimme fehlt!“ zum gemeinsamen Singen einladen.

Am darauffolgenden Tag, dem verkaufsoffenen Rieslingsonntag am 27. September, lädt das Kulturbüro der Stadt zusammen mit dem Graffiti‑Künstler Oliver Pusch, der das Panda‑Graffiti am Platz geschaffen hat, Interessierte ein, über die Entstehung und zukünftige Nutzung des Platzes in der Innenstadt zu sprechen. Dabei werden Ideen und Vorschläge aus der Stadtgesellschaft aufgenommen. 

Die gewobau Rüsselsheim wird zudem an einem Stand vor der Marktstraße 24 von 13:00 bis 18:00 Uhr über das künftige Wohnungsangebot im „Quartier am Ostpark“ informieren. Interessierte erhalten Wissenswertes zum neuen Wohnungsangebot und können sich persönlich beraten lassen. Darüber hinaus erwartet die Gäste eine attraktive Fotowand, an der alle Besucherinnen und Besucher ein persönliches Erinnerungsfoto machen können.

Diese Veranstaltungen stellt die Eröffnung des von einer dezernatsübergreifenden Arbeitsgruppe gestalteten Platzes dar, der unter dem Gestaltungsmotto „Orangerie“ steht. Erste Sitzmöbel und Pflanzkübel bereichern den Platz bereits. Für eine umfangreiche Bespielung und Gestaltung des Platzes sind Fördermittel über das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ beantragt. 

Die Stadtverwaltung arbeitet eng mit der Kulturszene und der Stadtgesellschaft zusammen, um die Nutzung und Gestaltung des Platzes begleitendweiterzuentwickeln. Das Konzept der Orangerie sieht ausdrücklich vor, dass sich zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Rüsselsheim einbringen können, um den Ort in der Zeit dieser Übergangsnutzung zu einem offenen, vielseitig nutzbaren Platz zu machen. 

Bereits seit Mai haben hochwertige Graffitis auf den angrenzenden Wandflächen den Platz in einen lebendigen „Stadtdschungel“ verwandelt. Nach der erfolgreichen Vermittlung dieses innerstädtischen Schlüsselgrundstücks an die städtische gewobau hat die Stadt Rüsselsheim mit der gewobau einen Pachtvertrag für eine zweijährige Zwischennutzung abgeschlossen. Gemeinsam mit dem benachbarten Gebäude Marktstraße 26 plant die gewobau eine umfassende bauliche Entwicklung beider Areale. Die Vorstufe für die künftige Entwicklung des Grundstücks durch die gewobau soll im kommenden Jahr 2027 beginnen. Die eigentliche Umsetzung des Bauvorhabens ist ab dem Jahr 2029 vorgesehen. Vorübergehend will die Stadt mit der „Orangerie“ einen Aufenthaltsort in der Fußgängerzone schaffen, der ohne Konsumaufforderung dazu einlädt, zu sitzen, zu reden oder zu spielen. 

Die Wanderausstellung „MENSCHENRECHTE SIND NICHT VERHANDELBAR“ hat die AG Inklusion und Teilhabe des Kreises Groß-Gerau anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen entwickelt. Bis zum 6. November 2026 macht die Ausstellung in der Rüsselsheimer Innenstadt Station. Ziel ist es, mitten in der Gesellschaft ein sichtbares Zeichen für Inklusion und Menschenrechte zu setzen.

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