Pressemitteilung der Kulturregion FrankfurtRheinMain
Wie gelingt industrielle Transformation, wenn nicht nur Technologien und Märkte, sondern auch Menschen, Arbeitswelten und regionale Identitäten im Wandel sind? Und welche Rolle kann Industriekultur dabei spielen? Diesen Fragen widmet sich die Podiumsdiskussion „Wandel braucht Herkunft: Industriekultur im Zukunftsdialog“ am 4. November 2026 in Rüsselsheim am Main.
Veranstalter sind die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und der Bundesverband Industriekultur Deutschland e.V. (BIKD).
Rüsselsheim ist dafür ein besonderer Ort: Der historische Opel-Standort steht für die industrielle Entwicklung Deutschlands – und zugleich für den tiefgreifenden Wandel von Industrie und Mobilität. Digitalisierung, Mobilitätswende, Energiefragen und neue Arbeitswelten stellen Unternehmen, Kommunen und Gesellschaft vor gemeinsame Herausforderungen.
Die Veranstaltung nimmt deshalb nicht nur die Vergangenheit in den Blick. Sie fragt, wie industrielle Geschichte und Gegenwart zum Ausgangspunkt für einen Zukunftsdialog werden können. Denn Industriekultur bewahrt nicht nur Vergangenheit. Sie schafft Räume, in denen wir über Gegenwart und Zukunft ins Gespräch kommen können. Praxisbeispiele und unterschiedliche Perspektiven stehen dabei im Mittelpunkt. Nach dem Einblick in die KUNSTSTOFFSTRASSE im Landkreis Darmstadt-Dieburg als konkretes Projektbeispiel, steht eine Slam-Performance mit Wortkünstler Stefan Dörsing, zweifacher Meister im deutschsprachigen Poetry-Slam, auf dem Programm.
Auf dem anschließenden Podium diskutieren die Vertreterinnen und Vertreter aus Industriekultur, Industrie, Politik und Verwaltung Garrelt Duin (Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr und ehemaliger Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen), Dr. Andrea Hohmeyer (Leiterin des Konzernarchivs der Evonik Industries AG), Constanze Roth (Koordinatorin des interregionalen Innovationsnetzwerks „Vogtlandpioniere“) und Simon Valerius (Stadtrat und Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Rüsselsheim a. M.). Moderiert wird die Diskussion von Kay-Hermann Hörster (Projektleiter der Route der Industriekultur in der KulturRegion FrankfurtRheinMain).
Veranstaltung auf einen Blick
Mittwoch, 4. November 2026 Podiumsdiskussion: Wandel braucht Herkunft: Industriekultur und Industrie im Zukunftsdialog mit Garrelt Duin (Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr und ehemaliger Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen),
Dr. Andrea Hohmeyer (Leiterin des Konzernarchivs der Evonik Industries AG), Constanze Roth (Koordinatorin des interregionalen Innovationsnetzwerks „Vogtlandpioniere“) und Simon Valerius (Stadtrat und Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Rüsselsheim a. M.)
Moderation: Kay-Hermann Hörster, Projektleiter Route der Industriekultur Rhein-Main
Ablauf
17.45 Uhr Besichtigung der Motorwelt (Optional)
19 Uhr Beginn
Begrüßung von Dr. Jennifer John, Geschäftsführerin KulturRegion FrankfurtRheinMain und Dr. Julia Ackerschott, Geschäftsführerin Bundesverband Industriekultur e.V.
Grußworte von Patrick Burghardt, Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent der Stadt Rüsselsheim a.M. und Rouven Kötter, Erster Beigeordneter Regionalverband FrankfurtRheinMain
Schlaglicht KUNSTSTOFFSTRASSE von Marcella Lüdicke, Wirtschafts- und Standortförderung des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Slam-Performance von Stefan Dörsing, zweifacher Meister im deutschsprachigen Poetry-Slam
• Anschließend Beginn der Podiumsdiskussion
20.30 Uhr Get-together im Showroom der Motorworld
Ort: Opel Motorwelt / Opel-Altwerk, Bahnhofsplatz 1 –
Gebäude D1, 65428 Rüsselsheim am Main
Anmeldung: rdikkrfrmde; oder direkt über ein Online-Formular (Öffnet in einem neuen Tab) Teilnahme: kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl
Veranstaltet von: KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Bundesverband Industriekultur Deutschland e. V. (BIKD)
Die Veranstaltung ist Teil des Kooperationsprojekts „FrankfurtRheinMain auf dem Weg in die Moderne“ im Rahmen der World Design Capital 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.




