Diesen pflanzte er vor der kooperativen Gesamtschule an die Ecke Friedrich-Ebert- / Reinhard-Strecker-Straße. Dort wird der Baum in den kommenden Wochen besonders gut gewässert, damit er nach der Jubiläumsfeier anwachsen kann. Beim Pflanzen unterstützten Schulleiter Jens-Peter Krämer, Schulhausverwalter Alexander Bekkenk sowie Maximilian Henkelmann und Hartmut Hebling von der städtischen Grünplanung.
Für den Bürgermeister steht der Baum symbolisch für die Entwicklung von Jugendlichen und die Werte der Schule. Karakaya erklärte: „Auch ein Baum braucht Zeit, um zu wachsen. Er braucht Pflege und Aufmerksamkeit gleichermaßen wie starke Wurzeln. Aber wenn all das zusammenkommt, dann entwickelt er sich, wird kräftig und trägt Früchte.“ Er dankte der Schulleitung und seinem engagierten Team, das die Gesamtschule mit Schnittstellen zwischen den Bildungswegen mit Leben füllt. „Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die unterstützen, fördern und manchmal auch fordern. Sie brauchen Geduld, Vertrauen und gute Rahmenbedingungen. Wenn all das gelingt, dann können junge Menschen über sich hinauswachsen“, sagte Karakaya in Anlehnung an sein Motto „Stadt der Aufsteiger“. Die Sophie-Opel-Schule stehe für ein modernes Verständnis von Bildung. Von Anfang an sei es die Idee gewesen, jungen Menschen unterschiedliche Bildungswege zu eröffnen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Der Baum steht nun symbolisch für das weitre Wachsen der Schule und der Kinder und Jugendlichen. Er wird noch auch eine kleine Tafel mit einer Inschrift zum Jubiläum erhalten.
Beim Anpflanzen des Baums kam Pflanzenkohle um Einsatz, die Wasser besonders gut speichern kann und sich positiv auf das Bodenklima auswirkt. In dem neu gestalteten Bereich an der Straßenecke mit Baumstämmen und Steinquadern werden auch noch Sträucher und Stauden folgen. Das große Beet ist so angelegt, dass es mit der weiteren Bepflanzung und der Bodenstruktur zur Biodiversität beitragen kann.



