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Pressemitteilung

Auch nach Variantenprüfung: Musikschule soll ins Palais Verna ziehen

Die Musikschule soll ins Palais Verna ziehen. Diesen Beschluss bekräftigte der Magistrat nach einem Ergebnisbericht des mit einer Variantenprüfung beauftragten Architekturbüros.

Für diesen Bericht wurden über die Musikschule hinaus weitere Nutzungsmöglichkeiten ergebnissoffen geprüft. Ziel sollte es sein, das denkmalgeschützte Palais Verna vor einem weiteren Verfall zu schützen. Geprüft hat das Fachbüro dem Auftrag der Stadtverordnetenversammlung entsprechend eine Nutzung durch Behörden, für Veranstaltungen, Dienstleistungen, Begegnung, Wohnen und Kultur. Das vorliegende Ergebnis werden die Stadtverordneten nun in der kommenden Woche im Kultur- und im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss diskutieren.

Oberbürgermeister Patrick Burghardt sagt: „Der Bericht untermauert nochmals, dass das Palais Verna bestens geeignet ist als Musikschulgebäude. Die Öffnung des Kulturdenkmals für diese Form der kulturellen Nutzung stärkt auch das Gesamtareal mit Verna Park, Opelvillen und Festung. Der Auszug der Musikschule aus ihren bisherigen Räumen kann zudem die Initialzündung dafür sein, einen Bildungscampus der Volkshochschule am Treff zu etablieren. Dann wären die Teilbetriebe von Kultur123 mit Theater, Stadtbücherei und vhs gebündelt an einem Ort.“ Im Idealfall könnten unterschiedliche Schulungs- und Werkstatträume der Volkshochschule (vhs), die bisher über das Stadtgebiet verteilt sind, zusammengeführt und dadurch Synergieeffekte erzielt werden. Zu den bisherigen Satellitenstandorten zählen insbesondere angemietete Räumlichkeiten im Opel-Altwerk, das Landrat-Harth-Heim oder die Werkstätten an der Kürbisstraße. 

Um die Kosten für die Sanierung des Palais Verna zu reduzieren, schlägt der Magistrat den Stadtverordneten vor, bei einer Nutzung durch die Musikschule zunächst auf den Ausbau des Gewölbes zu einem Veranstaltungsraum zu verzichten. Dies reduziert die bisher geschätzten Sanierungskosten von 5,8 Millionen Euro um geschätzte 500.000 bis 600.000 Euro. Wie hoch mögliche Fördermittel ausfallen, ist noch offen. Geprüft wurden bereits diverse in Frage kommende Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene, insbesondere in Hinblick auf eine energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden. Sobald die konkrete Nutzung und die nächsten Schritte feststehen, wird der Magistrat Mittel in größtmöglichem Umfang beantragen. 

Der Drucksache ist eine Stellungnahme des Denkmal-Beirats vom Sommer 2025 beigefügt. Der Beirat empfiehlt, das Ensemble Palais-Verna / Verna-Park im Eigentum der Stadt zu belassen. Zudem sollten bei jeglichen Nutzungskonzepten architektonische Details des Klassizismus bewahrt und erhalten werden. 

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