Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Ereignisse in Rüsselsheim: die Abschaffung der demokratischen Institutionen vor Ort und der Umbau des politischen Systems zur Diktatur, die Gleichschaltung der Verwaltung sowie aller Institutionen. Hierbei richtet sich der Blick auch auf die Opfer politischer und rassistischer Verfolgungsmaßnahmen in Rüsselsheim. Am Beispiel einzelner Familien steht das Schicksal der verfolgten jüdischen Bevölkerung in der Stadt im Mittelpunkt. In diesem Rahmen werden Auszüge aus den berührenden Briefen der Rüsselsheimerin Fanny Lang gelesen, der es gelang, versteckte Nachrichten aus ihrer Haft an ihre Familie zu schicken. Auch einzelne Beispiele für Widerstand gegen das NS-Regime sowie der Umgang mit der Vergangenheit nach 1945 werden thematisiert.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Treffpunkt ist der Haupteingang des Stadt- und Industriemuseums Rüsselsheim. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt. Karten sind über die Webseite des Stadt- und Industriemuseums (Öffnet in einem neuen Tab) oder an der Museumskasse erhältlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte per E-Mail an museumruesselsheimde oder unter der Telefonnummer 06142 83-2950.



