Im Rahmen eines Förderprogramms des Landes Hessen hat die Stadt 350.000 Euro für die Finanzierung von Kita-Assistenzen erhalten. Die als „Kita-Assistenz“ eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen das pädagogische Personal in den Kitas entlasten, indem sie vor Ort unterstützen und nicht-pädagogische Organisationsaufgaben wahrnehmen.
„Ich danke der Stadt Rüsselsheim dafür, dass sie unser Förderprogramm ‚Kita-Assistenz‘ so aktiv nutzt“, sagte Sozialministerin Hofmann. „Gute Kinderbetreuung legt den Grundstein für die Zukunft. Damit Erzieherinnen und Erzieher diese Aufgabe bestmöglich erfüllen können, unterstützen sie Kita-Assistenzkräfte bei den unterschiedlichsten Aufgaben – und verschaffen ihnen so mehr Zeit für die Begleitung der Kinder.“
Bürgermeister Murat Karakaya bedankte sich bei der Ministerin und der Landesregierung für die Umsetzung des Förderprogramms: „Die Kita-Assistenzen tragen in den Einrichtungen zu spürbarer Entlastung bei, so dass unsere pädagogischen Fachkräfte mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern haben. Das verbessert am Ende nicht nur die Qualität in unseren Kitas, sondern auch die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden.“
In Rüsselsheim spielt frühkindliche Bildung eine besonders große Rolle. Die Stadt gehört zu den jüngsten Kommunen Deutschlands und zählt rund 15.000 Kinder. Allein in den Kitas werden mehr als 3.100 Kinder betreut. Insgesamt gibt es in der Stadt 45 Kindertagesstätten, davon 29 in städtischer Trägerschaft. Für 19 dieser Einrichtungen wurde das Programm der Kita-Assistenzen bewilligt.
„Als Kita-Assistenzen übernehmen Sie eine wichtige Aufgabe in der Stadtgesellschaft. Sie unterstützen unsere Einrichtungen an entscheidender Stelle und sorgen dafür, dass die Kinder in Rüsselsheim gut aufwachsen können“, bedankte sich Karakaya bei den anwesenden Kita-Assistenzen, „Gute Kitas sind ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit und für bessere Aufstiegsmöglichkeiten durch Chancengleichheit. Sie tragen dazu bei, dass wir das als Stadt möglich machen können.“
Das Förderprogramm des Landes ist gleichzeitig ein Modellversuch, um zu erproben, inwieweit der Einsatz von Kita-Assistenzen das Personal in Kindertagesstätten entlasten kann. Das Programm ist vorerst auf ein Jahr beschränkt. Die entstehenden Kosten für die Stadt werden zu 100 Prozent über das Förderprogramm des Landes abgedeckt.



