Im Mittelpunkt stehen Tonaufnahmen, Erinnerungsstücke und Geschichten rund um Bands Musikerinnen und Musiker aus Rüsselsheim am Main – insbesondere aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Grundlage des Projekts ist eine seit Frühjahr 2025 laufende Sammlung und Dokumentation von Musikmaterialien aus der Stadt.
Der freiraum f3 wird während der Residenz als offene Anlaufstelle genutzt: Besucherinnen und Besucher können dort bereits gesammelte Inhalte entdecken, eigene Erinnerungen und Materialien beisteuern und mit Michael Hamann ins Gespräch kommen. Gezeigt werden unter anderem zahlreiche Tonaufnahmen Rüsselsheimer Bands, historische Videoaufnahmen – darunter Mitschnitte des Rüssel-Rock-Festivals von 1985 –, Konzertplakate, Bandfotos sowie originale Instrumente und offizielle Veröffentlichungen auf Vinyl und CD. Die Präsentation erfolgt teilweise multimedial über Beamer und Leinwand.
Ziel des Projekts ist es, die bislang kaum systematisch dokumentierte Musikgeschichte Rüsselsheims sichtbar zu machen und dauerhaft zu sichern. Gleichzeitig soll das Archiv weiter wachsen. Alle Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer sind eingeladen, Fotos, Eintrittskarten, Aufnahmen oder andere Erinnerungsstücke zur lokalen Musikszene beizutragen. Auch aktuelle Bands sollen künftig von dem Projekt profitieren – etwa durch eine stärkere Vernetzung und gemeinsame Sichtbarkeit der regionalen Konzertszene.
Ausgangspunkt für das Archiv war die private Sammlung von Michael Hamann zur Rüsselsheimer Band „Beck Session Group“, von der mittlerweile rund 250 Tonaufnahmen zusammengetragen wurden. Daraus entwickelte sich die Idee, die musikalische Geschichte der gesamten Stadt breiter zu erfassen und öffentlich zugänglich zu machen.
Die Ausstellung im freiraum f3 startet am 26. Mai mit der Fertigstellung der Schaufensterdekoration. Geöffnet ist der Raum montags und donnerstags von 15:00 bis 21:00 Uhr. Veranstaltungen im Rahmen des Projekts werden gesondert angekündigt. Die Abschlussveranstaltung findet am 23. Juni ab 18:00 Uhr statt.





