Dieser wird innerhalb weniger Wochen abgeschlossen sein und findet im Winterhalbjahr statt, um Fauna und Flora möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die Bäume und Gehölze um das Areal, die Rückzugsraum für Vögel und für die streng geschützte Zauneidechse sind, können durch eine abgestimmte Baustellen-Logistik erhalten bleiben.
Alle Maßnahmen finden mit ökologischer Baubegleitung durch ein Fachbüro statt. Außerdem wurden einige wenige kleine bestehende Gebäudeöffnungen verschlossen. Durch die vorherige Kontrolle der Innenräume konnte ein aktueller Besatz ausgeschlossen werden.
Über die vergangenen Monate hinweg wurden vom Rosenhof Zauneidechsen vergrämt. Parallel konnten durch eine engmaschige Begleitung durch das Fachbüro einzelne Individuen erfolgreich in die Sanddüne Rosenhof umgesiedelt werden. Diese wird regelmäßig gepflegt und von Baumbewuchs freigehalten, um einen idealen Lebensraum zu bieten.
Neben der bisherigen Sanddüne und der Erweiterung wird benachbart zum Vogelschutzgebiet „Im Schacht“ eine dritte Fläche als Zauneidechsenhabitat hergestellt. Die Fläche ist über 4.100 Quadratmeter groß, hat sandigen Boden und dient als Ausgleich für Lebensräume, auf denen zukünftig das Baugebiet entsteht. Auch dort werden zusätzliche Strukturen aus Sandlinsen, Totholz- und Steinhaufen mit ergänzenden Strauchpflanzungen errichtet, die passende Lebensbedingungen für die geschützte Art bieten. Für Turmfalken wurde bereits ein zweiter Mast mit Nistkasten aufgestellt. Ein Fachbüro wird die vorgezogenen Artenschutzmaßnahmen für Brutvögel, Amphibien und Eidechsen überwachen, um die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu kontrollieren.
Für alle Maßnahmen finden zudem Untersuchungen auf Kampfmittel statt. Außerdem werden Ausweichbuchten eingerichtet, damit Landwirte und Bauarbeiter mit ihren Fahrzeugen aneinander vorbeifahren können.





