Unter dem Titel „Malkasten malt…“ geben die Beteiligten Einblick in unterschiedliche künstlerische Positionen und setzen sich mit zeitgenössischen Themen auseinander. Jede der Künstlerinnen bringt ihre eigene Perspektive sowie eine individuelle Ausdrucksweise ein und eröffnet damit vielfältige Zugänge zu gesellschaftlichen, kulturellen und ästhetischen Fragestellungen.
Die beteiligten Künstlerinnen und ihre Arbeiten
Anette Stock widmet sich in ihren Arbeiten der menschlichen Figur und beleuchtet gesellschaftliche Beziehungsgeflechte. Mit einem feinen, humorvollen Blick hinterfragt sie dabei klassische Rollenbilder.
Renate Sajnovits und Heike Eberts-Schad arbeiten in Kooperation an großformatigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen mit Schwarzmine. Ihre Werke entwickeln Rüsselsheimer Motive weiter und verbinden diese mit Darstellungen antiker Gottheiten.
Doro Hofmann konzentriert sich auf verschiedene Drucktechniken, insbesondere den Linoldruck. Im freiraum f3 entstehen Arbeiten, die natürliche Strukturen als Reduktionsdruck erfahrbar machen.
Edith Röhr setzt sich in ihrem Projekt „Vom Dunkel ins Licht“ mit vergessenen Orten auseinander. Durch den gezielten Einsatz von Farbe und Licht auf der Leinwand macht sie verborgene Schönheiten sichtbar und lädt zur Neuentdeckung ein.
Karin Beilstein, die üblicherweise mit Sandstein arbeitet, widmet sich in dieser Ausstellung der Aquarellmalerei. Fließende Farben werden durch Tuschestrukturen kontrastiert und hervorgehoben.
Brigitte Bösken-Grimm thematisiert in ihren Arbeiten die Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie den Umgang mit bedrohten Arten und Lebensweisen indigener Gemeinschaften.
Angelika Grieser-Martin präsentiert unter dem Titel „Zwischenräume – Skulpturen im Raum“ plastische Arbeiten, die sich mit Nähe und Distanz, Haltung und Bewegung auseinandersetzen. Diese Spannungsfelder prägen Form und Aussage ihrer Skulpturen.
Über das Ausstellungskonzept
Ein besonderer Aspekt der Ausstellung ist der offene Arbeitsprozess: Die Künstlerinnen werden während der Laufzeit vor Ort arbeiten und ihre Entstehungsprozesse für Besucherinnen und Besucher sichtbar machen. Dies ermöglicht einen direkten Einblick in künstlerische Arbeitsweisen sowie einen intensiven Austausch.
Den Abschluss bildet eine gemeinsame Vernissage, bei der die fertigen Arbeiten präsentiert werden.
Ausstellungsdetails
Zeitraum: 13. April – 2. Mai 2026
Ort: freiraum f3, Rüsselsheim
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 11:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 11:00 – 14:00 Uhr
Vernissage: Samstag (2. Mai 2026) 11:00 – 14:00 Uhr
Die Künstlerinnen laden herzlich dazu ein, die Ausstellung zu besuchen, kreative Prozesse live zu erleben und in den Dialog zu treten.



